6 positive News, die dir den Tag versüßen

Frau lächelt mit Zeitung in der Hand. Bild: Pexels

Fakt ist: Die Medienberichterstattung besteht zum Großteil aus negativen Schlagzeilen. Kein Wunder – es passiert nun mal auch viel Mist auf der Welt, über den selbstverständlich berichtet werden muss. Um euch aber auch mal positive Dinge mit auf den Weg zu geben, haben wir sechs positive News der letzten Wochen herausgesucht. Viel Spaß! 

Kenia erkennt Care-Arbeit als Vollzeitjob an

Care-Arbeit, auch Fürsorgearbeit genannt, bezeichnet die Tätigkeit des Sorgens und Kümmerns. Dazu gehört unter anderem die Arbeit im Haushalt oder die Betreuung der Kinder. Diese Arbeit wird überwiegend von Frauen geleistet – und zwar unbezahlt. Jetzt kommt die gute Nachricht: Die Fürsorgearbeit in Kenia wird nun offiziell als Vollzeitjob betrachtet. In einem konkreten Fall einer Scheidung hatte die Frau nicht in einem klassischen Beruf gearbeitet, sondern die Fürsorgearbeit zu Hause übernommen. Der Mann hingegen ging einem klassischen Vollzeitjob nach und beanspruchte so nach der Trennung den gesamten Besitz für sich, denn die Frau habe ja finanziell nichts dazu beigetragen. Das Oberste Gericht jedoch bestätigte, der Mann hätte nur aufgrund der Fürsorgearbeit der Frau die Möglichkeit gehabt, so viel arbeiten zu können. Die Fürsorge sei somit gleichwertig zu sehen und auch als Vollzeitjob zu betrachten. Der gemeinsame Besitz wurde infolgedessen aufgeteilt. Ein großer Sieg für die betroffene Frau und ein wichtiges Zeichen! 

Erste Trans-Frauen im Bundestag

Ja, ich weiß, von der Bundestagswahl haben wir mittlerweile alle die Schnauze voll. Scholz, Laschet und Co. – wir können es nicht mehr hören. Allerdings gibt es eine tolle Nachricht aus der Politik, die euch definitiv ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird: Zwei offen lebende Trans-Frauen ziehen zum ersten Mal in den Bundestag! Zwar gab es bisher bereits eine Trans-Person im Deutschen Bundestag, diese äußerte sich aber erst nach der Amtszeit dazu. Tessa Ganserer und Nyke Slawik, wir wünschen euch vom Herzen alles Gute und viel Erfolg im Bundestag! 

Gratis-Verhütung für junge Frauen 

Viele junge Frauen verzichten aus finanziellen Gründen auf eine sichere Verhütung und gehen somit Risiken ein. Das möchte der Gesundheitsminister Frankreichs nun ändern: Der Zugang zu Verhütungsmitteln soll jungen Frauen zwischen 15 und 25 Jahren erleichtert werden. Vom 1. Januar 2022 an soll die staatliche Krankenversicherung in Frankreich alle Kosten für Verhütungsmittel und die damit zusammenhängenden Arztbesuche für die jungen Frauen übernehmen. Hammer, oder? 

Leidenschaftliche FC-Köln-Anhängerin. Geht gerne ins Stadion und feuert die Mannschaft an. Schreibt, kocht und backt gerne. Immer für ein kühles Bier in der Sonne zu haben. Studiert irgendwas mit Medien und taucht irgendwo zwischen Feminismus, Politik, Party und Uni auf.