Halloween Liste Kindheit geiler schöner vergleich jetzt

8 Gründe, warum Halloween als Kind viel schöner war

5. In dunklen Kellern Versteck spielen statt auf verlassenen Straßen nach Hause laufen

Wenn die letzten Lichter ausgemacht werden, die Kürbisse noch gespenstisch flackern und der Zeiger gegen 12 geht, ist es Zeit für die Geisterstunde. Nie wieder konnten wir uns so ausgelassen herrlich gruselnd im Keller bei den Eltern verstecken und fangen spielen. Wir haben uns gegenseitig erschreckt und sind mindestens einmal tausend Tode gestorben, wenn irgendein Geist oder Vampir um die Ecke kam. Heutzutage ist das leider nicht mehr ganz so geil, denn die Situationen, die uns jetzt noch wirklich Angst machen, sind welche auf die wir am liebsten verzichten würden. Niemand läuft gerne allein nach Hause, egal ob Halloween ist oder nicht.

6. Kürbismatsch-Schlachten statt Kürbis-Suppe

Ach ja, mit dem Herbst kam auch die lang ersehnte Kürbis-Zeit. Wie wir uns freuten endlich die riesigen Kürbisse mit ihren matschigen Kernen auszuhöhlen. Stundenlang saßen wir draußen in der Kälte und schaufelten Löffel um Löffel von der klebrigen Masse heraus. Egal, wer uns dabei half, irgendwann artete es immer aus und der Matsch flog uns um die Ohren. Heute höhlen wir nur noch die kleinen Hokkaido-Kürbisse aus, schneiden keine lustigen Gesichter in sie, sondern verkochen sie, um daraus eine gesunde Suppe zu machen. Wie langweilig.

7. Nachbarn ärgern & Nachbarn ärgern

Hatten wir früher öfter Ärger mit den Nachbarn, weil wir zu laut Musik hörten oder die Teenie-Party in lautes Gekreische überging, war der 31. Oktober immer eine super Gelegenheit, um unsympathische Nachbarn zu ärgern. Ob wir nun Sturm klingelten oder ihre Wohnungshaustüre mit Klopapier einwickelten, uns fiel immer etwas ein, wie wir ihnen das Leben zur Hölle machen konnten. Heute ärgern wir immer noch gerne die Nachbarn, nur nicht mehr unbedingt absichtlich. Wenn wir ausgerechnet um 2 Uhr früh unseren Haustürschlüssel nicht mehr finden können, oder einfach das Schloss nicht mehr treffen, bleibt ja fast nix anderes als zu klingeln. Natürlich könnten wir auch bei Freunden schlafen, aber jetzt stehen wir ja auch schon hier.

8. Heimlich Horrorfilme schauen, statt gelangweilt durch Netflix zu klicken

Hätte man doch bloß mal auf den älteren Bruder gehört, als er uns predigte, dass Horrorfilme FSK 18 ein bisschen zu heftig für uns sind. Trotzdem klauten wir die DVD und präsentierten sie stolz den besten Freunden. Ab Sekunde eins flüchteten wir dann aber schreiend, Augen und Ohren zuhaltend zu Mama und Papa ins Wohnzimmer. Heute sind wir durch die alltägliche Flut an Nachrichten über brutalste Gewalt und durch Filme wie SAW dermaßen abgestumpft, dass wir uns eigentlich gar nicht mehr gruseln. Schade eigentlich.

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Bildquelle: Flickr unter CC 2.0 Lizenz