Schnaeppchen-Galerie Typisch Deutsch: Diese Phänomene kennt wirklich jeder 01/09/2025 By Meike Wiesenberg Wir alle wachsen mit ähnlichen nervigen Routinen und denselben Highlights auf. Viele von uns teilen dieselben liebenswürdigen Eigenheiten. Wir kennen, lieben und hassen dieselben Dinge – was uns abgesehen von der tiefen Leidenschaft für Bier noch verbindet, lest ihr hier. (Bild: ©Pexels) Eigentlich ist es völlig unnötig, Brot als dunkles Brot zu bezeichnen. Denn für uns ist schließlich klar, dass dunkles Brot das einzige Brot ist, das überhaupt legitimerweise als Brot bezeichnet werden darf. Wir alle lieben es, verehren es und vermissen es, sobald wir uns für mehr als drei Tage in einem anderen Land aufhalten. (Bild: ©Pexels) In nordeuropäischen Ländern ist es völlig normal, alles mit Karte zu bezahlen. Man wird komisch angeschaut, wenn man bar zahlen möchte. In Deutschland ist genau das Gegenteil der Fall: Erstaunlich oft kann man nur bar zahlen und steht vor einem Problem, wenn man mal wieder mit null Euro Cash aus dem Haus gegangen ist. (Bild: ©Pexels) Wären wir in einem anderen Land aufgewachsen, würden wir in diesen Fässern vielleicht etwas anderes vermuten. Da wir aber in Deutschland sozialisiert worden sind, ist da sofort vor allem eine Assoziation in unserem Kopf: Bier! (Bild: ©Pexels) Wir alle wissen: Wer in Deutschland etwas machen will, kann sein Vorhaben nicht einfach in die Tat umsetzen – jedenfalls nicht, ohne vorher vier Behördenbesuche hinter sich zu bringen und Unmengen an Papierkram auszufüllen. Mag eigentlich irgendjemand Bürokratie? Wahrscheinlich eher nicht. (Bild: ©Pexels) Wir nutzen gern jede Gelegenheit, um uns über jede noch so kleine Kleinigkeit aufzuregen: Der Nachbar spielt zu laut und zu spät Musik, der Baulärm vor unserem Fenster beginnt schon um 7 Uhr morgens, der Partner ist beim Putzen mal wieder nicht gründlich genug vorgegangen. Wer von sich behauptet, nicht gern zu meckern, lügt! (Bild: ©Pexels) Nicht nur ist es akustisch einfach unmöglich, die Durchsagen an deutschen Bahnhöfen zu verstehen. Das eigentliche Problem ist: Wenn man sie dann doch mal versteht, warten selten gute Neuigkeiten. Meistens heißt es entweder Zugausfall oder Verspätung von 120 Minuten. (Bild: ©Pexels) „Hey, stopp! Es ist rot“, sagen wir und schauen uns nervös um, wenn wir mit einem Freund unterwegs sind, der die Straße überqueren will, obwohl die Ampel noch rot ist. Nervös schauen wir nach links und rechts, um sicherzustellen, dass uns kein Polizist dabei gesehen hat. (Bild: ©Pexels) Wenn man in Deutschland aufwächst, ist es unvorstellbar, dass es in den meisten anderen Ländern keine Weihnachtsmärkte in unserem Sinne gibt, oder? (Bild: ©Pexels) Unvorstellbar, dass das Konzept von Pfand in anderen Ländern nicht existiert, oder? Zwar kann es nervig sein, sich mit etlichen Tüten auf den Weg zum nächsten Supermarkt zu machen – aber hey, es lohnt sich! (Bild: ©Pexels) Egal ob man nun für oder gegen ein Tempolimit auf Autobahnen ist: Wir alle müssen uns eingestehen, dass die zulässigen Geschwindigkeiten auf Autobahnen in Deutschland einfach einzigartig sind. Es gibt Länder, in denen man zum Beispiel maximal 90 km/h fahren darf – für uns absolut unvorstellbar. (Bild: ©Pexels) Was den Namen betrifft, gibt es regionale Unterschiede, aber wir alle kennen und lieben die Nachmittagsmahlzeit, die für viele Deutsche einfach dazugehört. (Bild: ©Pexels) Wenn wir auf jemanden warten, mit dem wir eigentlich schon vor zwei Minuten verabredet waren, werden wir sehr schnell unruhig. Ungeduldig schauen wir im Sekundentakt auf unsere Armbanduhr, tigern hin und her – und wenn die Person, auf die wir so lange warten mussten, stolze fünf Minuten später dann tatsächlich eintrudelt, darf sie sich erst einmal was anhören. (Bild: ©Pexels) „Wie, du sparst nur 300 Euro im Monat?“ – Eine Frage aus der Kategorie „Sätze, die in anderen Ländern undenkbar wären, in Deutschland aber beinahe zum guten Ton gehören“. Wer Geld hat, spart es. Macht auch irgendwie Sinn, denn hey: So ist man nicht nur für den Moment reich, sondern bleibt es auch. (Bild: ©Pexels) So abgeklärt wir auch sein mögen: Es gibt einen leicht spirituell wirkenden Einrichtungsgegenstand, der sich in jedem Haushalt mindestens einmal befindet. Die Rede ist natürlich von der legendären Salzlampe. (Bild: ©Pexels) …egal ob von Kleidung, Geschirr oder auch von den zwei Bananen, die wir vor mittlerweile mehreren Tagen im Supermarkt gekauft haben. Könnte ja schließlich immer passieren, dass man doch noch etwas umtauschen oder zurückgeben will. (Bild: ©Pexels) Apropos Supermarkt: Jeder, der schon einmal in einem deutschen Supermarkt war, ist mit der beängstigenden Schnelligkeit der Kassierer vertraut. Sie ziehen unsere Einkäufe mechanisch über das Band, sagen uns nach nur wenigen Sekunden den Gesamtbetrag an und geben uns ein schlechtes Gefühl, wenn wir nicht sofort fertig mit Einpacken und bereit zum Bezahlen sind. (Bild: ©Pexels)