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Das große ABC der Geschlechtskrankheiten

Einen Strauß Chlamydien? Wir räumen mit dem Tabu-Thema Geschlechtskrankheiten auf und erzählen euch von A bis Z, was es Untenrum zu wissen gibt.

Sexuell übertragbare Krankheiten können heute jeden erwischen – einmal nicht beim Liebesspiel aufgepasst, schon kann es untenrum mächtig wehtun. Tripper, Syphilis und weitere Infektionen können dann die Folge sein. Deshalb sind Kampagnen zur Aufklärung nach wie vor wichtig und geben auch Tipps, wie man sich vor diesen Erregern am effektivsten schützen kann.

 

Mykose? Ich kenne nur Glucose!

 

Viele haben nach wie vor ein gefährliches Halbwissen, was Geschlechtskrankheiten betrifft. Ansteckungsgefahr, Therapie und Symptome sind oft nicht umfänglich bekannt. Oder man schämt sich als Betroffener und geht nicht offen damit um. Und es gibt definitiv mehr als nur AIDS, Tripper und Syphilis. Schon einmal was von Feigwarzen oder Mykose gehört? Hier kommt einmal das umfassende Alphabet der Geschlechtskrankheiten mit allem, was zu sexuell übertragbaren Leiden dazugehört. Völlig schamlos, versteht sich.

 


  • Bildquelle: Jairo Alzate/Unsplash unter CC0 LizenzBildquelle:

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    AIDS

    Die Autoimmunkrankheit ist nach wie vor eine Erkrankung, die man nicht aus den Augen verlieren darf. Schätzungen zufolge sindimmer noch rund 84 700 Menschen in Deutschland mit dem HIV-Erreger infiziert. Da sind laufende Kampagnen wie Gib Aids keine Chance nach wie vor wichtig für das öffentliche Bewusstsein der Krankheit. Schützen kann nur das Kondom, eine HIV-Infektion ist nach wie vor nicht heilbar. Wenn jedoch rechtzeitig eine antiretrovirale Therapie gegen HIV begonnen und konsequent weitergeführt wird, bestehen gute Chancen, über viele Jahre und Jahrzehnte mit HIV leben und eine schwere Immunschwäche verhindern zu können. Dazu müssen die antiretroviralen Medikamente allerdings lebenslang eingenommen werden.

Kommentare

  1. Moin liebes zeitjung-Team,

    zwei nicht ganz unwichtige Sachen sind mir beim Lesen aufgefallen.
    1. In der Statistik des RKI ist von Menschen mit HIV/AIDS die Rede. HIV und AIDS sind allerdings nicht das selbe und die Aussage, dass in Deutschland rund 85000 Menschen mit AIDS leben würden, ist schlichtweg falsch. AIDS spielt dank der guten Therapie mit antiretroviraler Medikation kaum noch eine große Rolle (ich spreche nicht von den rund 13000 unentdeckten Infektionen). HIV bezeichnet das Virus, dass all die rund 85000 Betroffenen in sich tragen. AIDS ist das Krankheitsbild, das sich bei Nichtbehandlung unterschiedliche Zeitspannen später einstellt (AIDS definierende Erkrankungen).
    2. Das tückische an der Syphilis ist, dass sie im Anfangsstadium eben schmerLOSE Geschwüre verursacht, die von selbst wieder verschwinden – somit wird die Erkrankung meist unter den Teppich gekehrt und bricht im fortgeschrittenen Stadium wieder aus.

    Auch wenn es kleine Fehler zu sein scheinen – über eine Berichtigung im Artikel würde ich mich sehr freuen.

    Ngosha / Reply
    • Hi Ngosha, danke für die Hinweise!
      Wir kümmern uns gleich um eine Korrektur!
      Liebe Grüße aus der Redaktion! Laura und ZEITjUNG

      Laura Maria Drzymalla / Reply

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