Alles hat ein Ende: die vier besten und schlechtesten Serienfinale

Platz 2 – Beste: Bojack Horseman

Wer hätte gedacht, dass wir uns von allen Fernsehfiguren am ehesten mit einem Pferd mit Z-Promi-Status und einem unerklärlichen Hass auf Honigmelonen identifizieren können? Ich auch nicht. Und doch hat jeder Fan der Serie beim Anblick von Bojacks ständigem Ringen mit Angst und Traumata, irgendwann selbst mit den Tränen kämpfen müssen. Das Ende von Bojack Horseman sorgt dagegen höchstens für Freudentränen. Denn so düster die Themen der Serie auch oft sein mögen, ihre tiefere Botschaft liegt darin, optimistisch zu bleiben. Bojack und Diane erkennen, dass sie sich durch ihre Freundschaft gegenseitig mehr schaden als nützen. Trotzdem genießen sie ihr letztes Gespräch – und blicken dem Nachthimmel (sowie der Zukunft) hoffnungsvoll entgegen. Ein wahrlich poetisches, wie thematisch passendes Ende.