FU-Berlin: Anti-Israel-Protest eskaliert
Die FU Berlin hat sich bereits zu dem Protest geäußert. Die Universität befürwortet es, „wenn sich Studierende wie auch andere Mitglieder der Hochschule für gesellschaftlich relevante Themen engagieren und den kritischen Dialog dazu führen“ – doch die Besetzung eines Hörsaals sei kein „geeignetes Mittel der Kommunikation oder des Protests“, schrieb die FU in ihrer Stellungnahme am Freitag (15. Dezember). Außerdem behauptet die FU, dass keinem Menschen aufgrund des Glaubens der Zugang zum Hörsaal verwehrt worden sei. Die FU lässt gegen die Aktivist*innen wegen Hausfriedensbruch ermitteln, laut einem Polizeisprecher wurden bis gestern Abend keine antisemitischen Vorfälle bei der Polizei angezeigt. Welche Konsequenzen den Protestteilnehmer*innen drohen und ob sie mit einer Exmatrikulation rechnen müssen, ist noch unbekannt.
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Bildquelle: Ömer Faruk Yıldız via Pexels, CC0-Lizenz