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Studie: Deshalb stehen Frauen auf Bad Boys

Es ist bewiesen: Frauen stehen auf waschechte Bad Boys. Die Ergebnisse einer Studie zeigen, dass trinkende und rauchende Männer besonders attraktiv wirken.

Frauen wollen keine Männer, die ihnen jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Sie wollen Nervenkitzel, Abenteuer und die ganz großen Gefühle, sprich: Jeden Morgen neben einem waschechten Bad Boy aufwachen. Doch überraschenderweise geht jede aufregenden Beziehungen mit Besagtem zwangsläufig zu Bruch und obwohl das Ende doch vorhersehbar war, ist die Enttäuschung jedes Mal überwältigend. Wer hätte gedacht, dass er sich als ein solches Arschloch entpuppen würde?

Die Antwort ist einfach: Jeder. Jeder ahnte es, einschließlich der Frauen selbst. Schließlich war es das, was ihn ausmachte, was sie praktisch magisch zu ihm hinzog. Deshalb war das Triumphgefühl so unvergleichlich, als er sich tatsächlich für SIE entschied, hätte er doch alle haben können. Ja, verdammt, Frauen stehen auf Arschlöcher. Es braucht eigentlich keine Studie, die uns das beweisen muss. Und doch kann diese These nun als von der Wissenschaft bestätigte Grundwahrheit betrachtet werden.

 

Trinkende Raucher sind sexy

 

Die aktuellen Ergebnisse der Untersuchung mit dem Titel „The Young Male Cigarette and Alcohol Syndrome“ verifizieren, dass Männer, die häufig Alkohol trinken und rauchen, sexuell anziehend auf Frauen wirken. Denn je risikofreudiger ein Mann auftritt, desto geheimnisvoller, mysteriöser und vor allem attraktiver erscheint er.

Während des Experiments sollten 239 belgische Frauen zwischen 17 und 30 Jahren verschiedene Profile von Männern studieren. Die Kurzbeschreibungen enthielten auch die jeweiligen Rauch- und Trinkgewohnheiten der Männer. Anhand dessen sollten die weiblichen Probanden nun die Lebenshaltung des Mannes einschätzen (vor allem was Liebesdinge und die Scheu vor Gefahren angeht) und beurteilen, ob diese Männer sich als Partner fürs Leben eignen oder vielmehr Anwärter für leidenschaftliche Kurzaffären sind.

Die Ergebnisse sind nicht überraschend: Die Männer, die am meisten tranken und rauchten, wirkten sexuell anziehend und kamen deshalb am ehesten für aufregende, aber kurze Liebesabenteuer in Frage. Die Frauen glaubten nämlich, dass die weithin als „sexuell offen“ eingeschätzten Raucher ihrerseits nur auf Affären aus waren. Wenn sie sich dagegen für einen Partner für Leben entscheiden sollten, fiel die Wahl deshalb meist auf die braven, verlässlichen Typen. Beim Kampf angestaubte Sicherheit vs. prickelnde Spannung siegt dann doch meist Ersteres.

 

Bad Boys als Egopusher

 

In einer Folgestudie konnten einige dieser Annahmen bestätigt werden. Die Forscher befragten 171 belgische Männer zu ihren Ess- und Trinkgewohnheiten und versuchten so, deren Haltung zu Sex zu ermitteln. Dabei fanden sie heraus, dass Männer, die gerne mal einen über den Durst trinken, sexuell weniger gehemmt sind, während Raucher vor allem an kurzweiligen Beziehungen interessiert sind.

Und Frauen lechzen nach jener unverhofften, sexuellen Bestätigung, weiden sich insgeheim sogar am Neid anderer Frauen. Ja, Beziehungen mit selbstverliebten Arschlöchern sind extreme Egopusher und bringen mit Sicherheit ein wenig Farbe in den langweiligen Alltagstrott. Doch der Sturz nach einem solch schwindelerregenden Höhenflug schmerzt oft umso mehr.

 

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Bildquelle: vadim kaipov unter CC 0 Lizenz

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