Mädchen in Krankenhaus-Kleidung

ZEITjUNG: Um diese Frage dreht sich auch die Serie selbst zum Teil. Findest du es eher faszinierend oder erschreckend?

Christian Ditter: Beides gleichermaßen. Staffel 1 ist zur Zeit der Pandemie gestartet. Ich habe schon damals gesagt, dass die Wissenschaftler die neuen Superhelden sind, die uns schneller als wir denken aus dieser Situation rausmanövrieren werden. Zu allen Freunden habe ich gesagt, dass sich die schlausten Menschen der Welt um nichts Anderes Gedanken machen, als wie man das Virus in den Griff bekommt. Von daher habe ich ein sehr positives Bild von Wissenschaft und Wissenschaftlern. 

Man muss auch sagen, dass es eine wahnsinnig mächtige Technologie ist. Und wie mit allen mächtigen Technologien ist die Frage, in wessen Hand sie ist. Man kann die Menschheit retten, oder potenziell, wenn was schiefgeht, auch ausrotten. 

ZEITjUNG: Um auch inhaltlich konkreter zu werden: Staffel 1 war immer ein Mischmasch aus normal-verrücktem Studentenleben und Mystery bzw. Thriller-Elementen, speziell gegen Ende. Welchen Ansatz verfolgt Staffel 2? 

Christian Ditter: Wir wollten in der ersten Staffel mit der Figur einsteigen. Wenn die Figur anfängt zu studieren, dann ist noch nicht alles spannend und Mystery, sondern es wird erst einmal eine Welt aufgemacht. Das Leben von Mia – oder wie auch immer – wurde dann immer ernster, weil auch die Probleme immer ernster wurden. Das hat sich von Folge zu Folge gesteigert. Wo die letzte Folge aufgehört hat, da setzt Staffel 2 an und steigert sich dann auch immer weiter. Es ist deutlich mehr Thriller und Mystery. 

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Bildquelle: Marco Nagel