Brot und Spiele: Eventkultur heute

Eventkultur Konzert Musik

Events wohin man schaut. Vom Kiez-Straßenfest bis zum globalen Sport-Massenspektakel. Doch woher kommt unsere Event-Lust? Und kann man WM und Co. eigentlich noch steigern?

Olympia, WM, Musikfestivals – wo es groß abgeht mit viel Unterhaltung und noch mehr Leuten sind wir immer gerne dabei. Klar könnte man das kritisch sehen und sagen, dass wir uns mit Brot und Spielen die spärliche Freizeit versüßen. Aber mal weg von solchen Grundsatzdebatten: Woher stammen eigentlich solche (Massen-)Veranstaltungen? Und wie kann man sie in einer Zeit, wo ein einzelnes Event wie die Fußball-WM schon ganze Nationen in ihren Bann zieht, überhaupt noch weiter perfektionieren? Und natürlich: Gibt es Event-Trends, die wir künftig in keinem Fall verpassen dürfen? Das alles zeigen wir dir, zusammen mit einem Schuss Geschichte, auf den folgenden Zeilen.

 

Zirkus für die Massen

 

Wer hats erfunden? Die Römer – wer auch sonst? Denn sie waren es, die mit der Eventkultur und den Massen-Veranstaltungen erst so richtig durchstarteten – und es aber auch gleich heftig damit übertrieben.

 

Panem et circenses: Von Gladiatorenkämpfen, Zirkusunterhaltung und den Anfängen von Olympia

 

Panem et circenses, das hat nichts mit den Tributen von Panem zu tun, sondern ist ein Ausdruck, der dem römischen Dichter und Satiriker Juvenal zugesprochen wird. Zu Deutsch bedeutet er so viel wie „Brot und Zirkusspiele“. Damit wollte er ausdrücken, dass die damaligen römischen Politiker dem Volk eine Nebelkerze an Events vor die Nase warfen, um dahinter ungestört ihre Macht auszuüben.

Und ganz unrecht hatte der Dichter, der um das Jahr 60 geboren wurde, damit auch nicht. Denn die römische Eventkultur war doch arg dekadent, was weniger daran lag, dass damit eine bislang
ungekannte Menge an Menschen begeistert werden sollte, sondern eher, dass die Ideen von Humanismus und Tierliebe damals noch nicht so viele Anhänger hatten.

Fangen wir bei den Gladiatorenkämpfen an. Dass es dabei blutig zuging, dürfte dir seit dem gleichnamigen Film bekannt sein. Aber vielleicht nicht, wie krass es dort in der Realität zur Sache ging. Dass sich einzelne Gladiatoren in der Arena ans Leder gingen, war selbst im hintersten Winkel des römischen Reiches Usus. Doch je bröckeliger die römische Macht wurde und je mehr man in die Metropolen kam, desto übertriebener wurden die Shows.

So wurden mit den Naumachia etwa ganze Arenen geflutet und darin blutige Seeschlachten nachgespielt. Nicht nur hunderte, sondern tausende Gladiatoren traten gleichzeitig auf, gingen sich in gigantischen Gemetzeln an die Gurgel und wurden dabei gefeiert wie Rockstars. Da aber selbst das irgendwann ausgereizt war, verlegten sich einige Kaiser darauf, exotische wilde Tiere aus allen Ecken des Reiches zusammenzutragen und sie zu tausenden vor dem johlenden Publikum einfach abschlachten zu lassen – oft auch durch Gladiatoren.

Gleichzeitig fanden in den Circi (Plural von Circus) gigantische Wagenrennen statt, bei denen abermals Mensch und Tier viel Blut ließen – oft zusätzlich befeuert durch weitere Tierkämpfe.

Eventkultur Circus Rom Gladiatoren

Alles in allem muss man sagen, dass die Römer innerhalb einer vergleichsweise kurzen Zeit wirklich schon sämtliche Schattenseiten der Eventkultur hochleben ließen – und damit ist nicht einmal nur das Leid gemeint, sondern auch die Tatsache, dass das Volk sich dadurch willentlich Macht entreißen ließ. Denn die römische Politik nutzte die Hochzeiten der Spiele dreist, um unliebsame Dinge zu beschließen.

Übrigens diente das Ganze auch fast 2000 Jahre später noch als Vorlage: Die Nazis missbrauchten die Olympischen Spiele 1936 in ähnlicher Weise, um sich der Welt positiv zu präsentieren, während hinter den Kulissen tausende „Unerwünschte“ in Lager gestopft wurden. Und ähnlich wie das römische Volk war auch Deutschland und die Weltöffentlichkeit vom modernen Panem et circenses zu benebelt, um das zu bemerken.

 

Zirkus heute: Halligalli Medienspektakel, Zirkus zwischen Tradition und Tierwohl

 

Eines muss man der heutigen Eventkultur zugutehalten: Wenn Blut läuft, dann eher unabsichtlich. Allerdings soll das nicht darüber hinwegtäuschen, dass nach wie vor ein römisches Überbleibsel darin steckt, der Zirkus. Der ist nicht nur dem Namen nach mit den Circi verwandt, sondern in direkter Linie und bildet somit den Missing Link zwischen dem alten Rom und dem heutigen Rockfestival.

Sowohl in Rom wie dem Europa des ausgehenden 18. Jahrhunderts, also der Zeit der Wiederentdeckung des Zirkus-Prinzips, ging es darum, dem Publikum Tiere und allerlei Spektakel zu präsentieren. Und so steckt in jedem Zirkus auch heute noch ein Stück der römischen Wurzeln und leider auch denen des Tierleids. Denn egal wie man es dreht und wendet: Zirkustiere leiden häufig – nicht nur unter den Haltungsbedingungen, sondern dem ganzen Zirkusprinzip vom Dressiert-werden über das ständige Reisen bis hin zu einer oft wenig artgerechten Haltung und Pflege.

Eventkultur Zirkus Tiere Tiger

Und hier kommt der Sprung zum Musikfestival: Denn das, was Philip Astley im späten 17. Jahrhundert mit dem Zirkus (wieder-)erfand, musste sich über die Jahre selbst immer wieder neu positionieren, musste neue Attraktionen aufbieten, um das Publikum bei Laune zu halten. Musiker kamen hinzu, dann Präsentationen von technischen Kuriositäten, Freak-Shows, Sport-Akrobatik.

Und das sorgte dafür, dass sich einzelne Elemente abspalteten und zu neuen Kategorien wurden. Keine steile These, denn Zoos beispielsweise entstanden direkt aus wandernden Zirkustierausstellungen. Und Konzerte als „Menschen zahlen dafür, Musikern zu lauschen“ hatten ebenfalls ihre Wurzeln im frühen neuzeitlichen Zirkus.

Als moderner medialer Zirkus bedienen sich heutige Fernsehformate immer wieder verschiedener klassischer Elemente der früheren Zirkusunterhaltung – allen voran die ehemalige Trash-Sendung Circus Halligalli.

 

Sport als Event

 

Sind Gladiatorenkämpfe und Wagenrennen Sport? Sicherlich irgendwie. Allerdings hätten selbst die Cäsaren von einer solchen Gigantomanie, wie wir sie heute haben, nur träumen können.

 

Vom Turnier zur Massenveranstaltung: Die Dynamik von Sportevents

 

Und da steht Sport an erster Stelle. Denn selbst heute bringt nichts so viele Menschen global unter ein gemeinsames Event-Dach wie Fußball, Autorennen und Co. Das liegt schon daran, dass sich selbst ausgesprochene Sportmuffel – irgendwie – mit ihrer Nationalmannschaft identifizieren können. Gib es ruhig zu, auch wenn du keine Ahnung hast, wer im deutschen Nationalkader mitmacht, wirst du doch trotzdem dieses Jahr wieder vor dem Fernseher sitzen, wenn die WM loslegt.

Schön daran ist vor allem eines: Heutige Sportevents sind, Ausnahmen bestätigen die Regel, etwas überaus Friedliches. Klar kochen nationale Gefühle hoch, wenn der Ball rollt und es gibt genug zu kritisieren. Aber Fakt ist, solche Großevents sind auch ein Ventil, das sowohl im Volk wie der Politik Spannungen abbauen kann.

Mit ein Grund dafür ist, dass die Sache von den zuständigen Dachverbänden ziemlich geschickt gesteuert wird. Warum wohl sind seit Beginn des Turniers immer mehr Teams mit dabei und kämpfen um den Pokal? Klar, auch weil mehr Teams mehr Geld bedeuten. Aber eben auch deshalb, weil es viel mehr Menschen ein Partizipieren an „ihrer“ Mannschaft ermöglicht.  Und je mehr Teams, desto mehr Underdog-Potenzial: Kamerun bei der 1990er WM, die Dänen bei der 1992er EM oder zuletzt die Isländer. Die Welt liebt solche Geschichten und je größer die Endrunden-Teilnehmerzahlen, desto höher die Möglichkeit, so etwas hautnah zu erleben.

Eventkultur Sport Fans Mexiko

 

Fanmeile ade? Wo wird heute Sportkultur zelebriert?

 

Dabei kommt dem unbegrenzten Sportevent-Wachstum allerdings eines in die Quere: Die Sicherheit spielt heute eine zentrale Rolle. Machen wir uns nichts vor, je größer das Event, desto größer auch die Sicherheitsbedenken, die dabei bei jedem im Hinterkopf mitschwingen. Immerhin rund die Hälfte der Besucher von sportlichen Großevents sagen, dass sie das auch in ihrem Verhalten beeinflusst. Und so könnte es sein, dass die Fanmeilen bei der 2018er WM gar nicht mehr so proppenvoll sind, wie in den vergangenen Jahren.

Freuen wird das vor allem drei Kreise:
1. Die Hersteller von Fernsehern
2. Die Elektronik-Fachmärkte
3. Die Kneipenwirte

Mach dir ruhig mal die Mühe, in den kommenden Wochen Werbeblättchen und TV-Werbung etwas aufmerksamer zu betrachten. Dann wird dir nämlich die Flut an günstigen Fernsehern auffallen – alles schon Vorbereitung für die WM im Juni. Denn: Auch wenn manche vielleicht aus Sorge nicht auf die Fanmeilen gehen werden, zumindest in die Kneipe oder zum Kumpel auf die Couch ist doch fast Pflicht, oder?

Eventkultur Sport Fußball Fans

 

Gelegenheitsfan oder Ultra: Ausprägungen der Fankultur

 

Sicherheit ist allerdings auch beim „normalen“ Sport heute ein großes Thema unserer Zeit. Und auch hier gilt, tatsächliche und gefühlte Gefahr klaffen ziemlich auseinander. Gefühlt könnte man glauben, dass Hools und Ultras heute jeden normalen Spieltag zum Problem machen – medial schön befeuert.
Tatsächlich sieht es jedoch so aus, dass im Stadion und auch davor (wieder gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel) kaum ein Normalofan Angst haben muss. Denn die echten gewaltorientierten Fans hauen sich heute abseits des Stadions gegenseitig die Hucke voll.

Allerdings zeigt sich hierin etwas anderes: Den Leidenschaftsgrad von Fankultur. Denn zwischen denen, die sich zur WM schwarzrotgoldene Streifen auf die Wange malen und denen, die für „ihr“ Team sogar körperliche Gewalt anwenden, klafft zwar ein gigantischer Canyon, aber das alles zählt zur Fan-Leidenschaft. Und du kannst es beispielhaft auf beinahe alles umlegen, von dem man Fan sein kann.

 

Digitale Unterhaltung

 

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig. Warum also soll sie vor der Eventkultur halt machen? Besonders beispielhaft sind dafür zwei Dinge.

 

E-Sports: Die neue Art der Bewegung

 

Der deutsche olympische Sportbund (DOSB) diskutiert zähneknirschend über dieses Thema. Und zwar mit Vertretern eines Sports, den die obersten Olympioniken der Nation seit Jahren partout nicht als Sport ansehen wollen: E-Sports. Also mehr oder weniger professionelles Gaming. Dass der DOSB diskutiert, zeigt dir aber schon eines: Videospiele sind eine Zukunft des Sports und der Eventkultur. Schau dir einfach mal an, wie die Veranstaltungen und einzelnen „Sportler“ schon anderswo abgefeiert werden.

Und dann kannst du dir ausmalen, wie es in einigen Jahren hier sein wird. Denn diese DOSB-Diskussion ist mehr als nur Kampf um Anerkennung. Es ist der Beweis dafür, dass E-Sports auch hierzulande ganz kurz davorsteht, in den Abendnachrichten mit Fußball, Fechten und Formel-Eins genannt zu werden. „…gewannen die Hamburg Haxxors den Kampf um den Relegationsplatz der CS:S-Bundesliga gegen die Berlin Controlz mit sieben zu sechs“. Ja, das könnte in gar nicht ferner Zukunft eine normale Tagesschau-Sportmeldung sein.

Eventkultur PC Digital Sport

 

Licht als ultimativer Anziehungsfaktor

 

Schon oben beim Zirkus war die Rede von Abspaltung einzelner Disziplinen. Und das funktioniert auch heute noch, zum Beispiel mit Licht. Eigentlich mal als Untermalung von Musik auf der Bühne und im Club gedacht, ist es heute selbst zum Event geworden. Du hast schonmal vom Tron-Dance gehört?  Oder von Licht- und Lasershow-Wettbewerben? Dann erkennst du auch bereits einen weiteren Trend, der in den kommenden Jahren steil gehen wird: Licht im Zentrum von Events und die Musik nur noch als Begleitung.

 

Mitmachen 2.0

 

Sitzen oder stehen. Den Fanschal schwenken oder bei einer Laola-Welle mitmachen. Das ist vielen mittlerweile zu wenig. Und so erklärt es sich auch, dass künftig der Besucher viel eher Teil von Events jeglicher Art werden wird.

 

Interaktiv statt nur dabei: Besucher als Teil des Konzerts

 

„Das Foyer der Zukunft“ nennt sich eine Installation, die sinnbildlich dafür steht, worauf es künftig ankommt. Der Besucher als Teilnehmer, ja Kreator eines Konzerts. Schon heute finden immer wieder interaktive Konzerte statt, bei denen die Besucher per Smartphone die Playlist mitgestalten können. Und das wird immer wichtiger. Auch bei ansonsten statischen Veranstaltungen.

Es wird vielleicht nicht so weit kommen, dass du dir in fünf, zehn Jahren ein Konzert einer Millionenseller-Band anschauen kannst und dort nur das gespielt wird, was per popular Vote angesagt wurde. Aber definitiv kannst du dich darauf einstellen, dass du bei kleineren Shows häufiger um aktive Teilnahme gebeten wirst.

Eventkultur Vortrag Publikum

Geplantes Chaos: Von Barcamps und Unkonferenzen

 

Musik ist nur ein Teil der Event-Zukunft. Eine andere ist etwas, das man als Laie eher in die wilden 68er verorten würde. Dabei trifft es die Zwischenüberschrift schon sehr gut. Denn sogenannte Barcamps oder Unkonferenzen sind tatsächlich geplantes Chaos. Für Uneingeweihte: Dabei handelt es sich um Workshops und Tagungen, bei denen höchstens ein ziemlich allgemeines Oberthema als Rahmen feststeht, etwa Politik. Alles andere, die einzelnen Themen, die Vorträge dazu, ja teilweise selbst die Teilnehmer und Redner werden erst im Rahmen des Barcamps selbst erarbeitet.

Klingt nach Zeitverschwendung? Mitnichten. Denn die Liste solcher Veranstaltungen alleine bei uns wird von Jahr zu Jahr länger. Und entgegen dem klassischen Tagungskonzept haben sie den massiven Vorteil, dass die Teilnehmer automatisch out of the Box denken und somit oft überraschende Lösungsansätze kreiert werden. Damit wird die Eventkultur zum echten Lösungsansatz für Problemstellungen.

 

Taste the smack: Tasting-Events als Mainstream Veranstaltung

 

Frag mal deine Eltern, ob zu ihrer Jugendzeit jemand abends gesagt hätte „ich gehe heute auf eine Verköstigung“. Eher nicht so. Kein Wunder, denn was für dich heute normal scheint, ist ebenfalls ein Zeichen der aktuellen Eventkultur: Geschmack als Erlebnis. Und zwar nicht nur für einen kleinen Kreis gutbetuchter Interessenten, sondern einer ziemlich großen Masse.

Klassische Verköstigungen von Whisky über Wein bis hin zu Craft-Beer gehören dabei längst zum Veranstaltungskalender jedes größeren Dorfs. Doch auch hier ist Mitmachen das Stichwort: Lernen, etwas zu machen und dann anschließend zu probieren. Das funktioniert nicht nur beim Bierbrauer-Kurs, sondern auch beim Grillhersteller und allem anderen, was den Gaumen erfreut.

 

Spezialisierung als Trend

 

Vielleicht ist es dir im Lauf dieses Artikels schon aufgefallen. Falls nicht: Die Eventkultur spaltet sich derzeit auf. Und das nur deshalb, damit auch für jeden etwas zu finden ist, das zu den ganz persönlichen Interessen passt.

Eventkultur Essen Rote Beete

 

Special Food Festivals, Meditation statt Party, hochspezialisierte Business-Events, …

 

Was hätte beispielsweise vor 15 Jahren jemand gemacht, der mal gerne so richtig tief in die arabische Küche hätte eintauchen wollen? Entweder arabische Freunde haben, die ihn bekochen oder dorthin fliegen. Heute kann er auf ein Food-Event gehen und sich dort durch die Küche von Mauretanien bis zum Iran durchprobieren, ohne auch nur seine Heimatstadt zu verlassen. Und selbst wer eigentlich gar kein Eventmensch ist und lieber seine Ruhe haben will, findet mittlerweile doch ein passendes Event – in Form von organisierten Meditationen.

 

Fazit

 

Das Event gehört zu den weniger beachteten aber irrsinnig wichtigen Teilen der Menschheitsgeschichte. Denn in der Masse irgendwas zelebrieren, gab es von dem Tag an, als sich genug Menschen zusammenfinden konnten, um damit einen Steinkreis zu füllen. Man könnte fast
sagen, dass dies in unserer Natur liegt. Cool für dich ist das insofern, dass die Events von heute unterschiedlicher nicht sein könnten. Selbst wenn du gar keine Lust auf Massensport oder -musik hast, findest du trotzdem deinen passenden Schuh. Und wer weiß, wenn wir erst mal „richtige“ Roboter haben, vielleicht kommen dann auch die Gladiatorenkämpfe wieder…

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