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Die Folgen der RIP-Mania: Twitter-User trauern um Marilyn Manson

Wie Twitter Charles und Marilyn Manson verwechselte.

Charles Manson – ein US-amerikanischer Massenmörder, Rassist und Psychopath, der fast sein ganzes Leben lang im Gefängnis verbrachte, ist nun, im Alter von 83 Jahren dort gestorben. Zu seiner Zeit hat er Angst und Schrecken verbreitet. Als Anführer der „Manson-Family“, ein sektenähnlicher Zusammenschluss, war er für unzählige grausame Morde verantwortlich, unter ihnen der Mord an der hochschwangeren Schauspielerin Sharon Tate im Jahr 1969.

 

Die Verwechslung der Mansons

 

Auf der anderen Seite gibt es Marylin Manson, der Rockstar, der sich bei der Wahl seines Künstlernamens von den Namen Marylin Monroe und Charles Manson hat inspirieren lassen. Er kombinierte sie und es entstand, richtig, Marylin Manson. Ein Symbol für die, seiner Ansicht nach, Untrennbarkeit von Gut und Böse. Jedenfalls sorgte genau diese Namensanlehnung für Verwirrung auf Twitter und zwar in solch einem Ausmaß, dass dort Musikfans tatsächlich ihre Beileidsbekundungen aussprachen, nur leider dem falschen: nämlich Marylin!

Beim nächsten Mal Denken dann doch besser informieren oder nachdenken, bevor man sein Mitgefühl für einen bestialischen Mörder öffentlich zum Ausdruck bringt und dann obendrein mit Anlauf ins Fettnäpfchen springt. Die RIP-Mania bei Todesfällen und ihre Schattenseiten. Ein Fall, der zeigt, wie wenig manche Social-Media-User mit den Verstorbenen verbindet und wie weit sie für Likes dennoch gehen.

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