Die Folgen der RIP-Mania: Twitter-User trauern um Marilyn Manson

Marylin Manson Rockstar Sänger Charles Manson Verwechslung

Charles Manson – ein US-amerikanischer Massenmörder, Rassist und Psychopath, der fast sein ganzes Leben lang im Gefängnis verbrachte, ist nun, im Alter von 83 Jahren dort gestorben. Zu seiner Zeit hat er Angst und Schrecken verbreitet. Als Anführer der „Manson-Family“, ein sektenähnlicher Zusammenschluss, war er für unzählige grausame Morde verantwortlich, unter ihnen der Mord an der hochschwangeren Schauspielerin Sharon Tate im Jahr 1969.

Die Verwechslung der Mansons

Auf der anderen Seite gibt es Marylin Manson, der Rockstar, der sich bei der Wahl seines Künstlernamens von den Namen Marylin Monroe und Charles Manson hat inspirieren lassen. Er kombinierte sie und es entstand, richtig, Marylin Manson. Ein Symbol für die, seiner Ansicht nach, Untrennbarkeit von Gut und Böse. Jedenfalls sorgte genau diese Namensanlehnung für Verwirrung auf Twitter und zwar in solch einem Ausmaß, dass dort Musikfans tatsächlich ihre Beileidsbekundungen aussprachen, nur leider dem falschen: nämlich Marylin!

Beim nächsten Mal Denken dann doch besser informieren oder nachdenken, bevor man sein Mitgefühl für einen bestialischen Mörder öffentlich zum Ausdruck bringt und dann obendrein mit Anlauf ins Fettnäpfchen springt. Die RIP-Mania bei Todesfällen und ihre Schattenseiten. Ein Fall, der zeigt, wie wenig manche Social-Media-User mit den Verstorbenen verbindet und wie weit sie für Likes dennoch gehen.

https://twitter.com/sorryimalex/status/932489155887714305

https://twitter.com/_lexthetrexx_/status/933138009318293504

Nach zwei halbherzigen Semestern an der Uni war ich durch mit dem Thema Sozialwissenschaften. Die gute alte „Selbstfindung“ musste auch von mir in Angriff genommen werden. Vier Monate Arbeitsleben pur in Österreich und nochmal vier Monate Reisen in Südostasien später, fand ich meine tiefe Liebe für das Schreiben. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich in den Bergen, fange neue Perspektiven ein, reise durch die Welt oder verhelfe anderen Menschen zu ihren Reisen in ferne Länder. Oder aber ich tänzle mit einem verdammt guten Glas Rotwein durch die Küche, den Duft eines weltklasse Risottos in der Nase. Alles, bloß keine Monotonie.