Corona-Impfung: Erfahrungsberichte und Nebenwirkungen

Ein junger Mann bekommt nach einer Impfung ein Pflaster auf die Einstichstelle.

Janik, 22

Bei mir lief das Ganze ähnlich ab wie bei Pascal, der einzige Unterschied war, dass die Impfungen bei uns im Voraus geplant waren. Bevor klar war, wann der Impfstoff tatsächlich ankommen wird, musste man angeben, ob man theoretisch dazu bereit wäre, sich impfen zu lassen. Das geschah schon Ende Dezember. Etwa eine Woche vor der Impfung gab es dann die Information, dass sie nun stattfindet. Es wurden Termine an alle Kolleg*innen vergeben, die sich impfen lassen wollten, zudem konnten sich Mitarbeiter*innen melden, um die Ärzt*innen bei der Impfung zu unterstützen.

Die Impfung selbst wurde innerhalb der psychiatrischen Einrichtung, in der ich als Aushilfskraft arbeite, durchgeführt. Dabei gab es kein externes Impfteam. Die Kolleg*innen, die bei der Impfung halfen, nahmen uns in einem gesonderten Trakt des Gebäudes in Empfang und man musste eine Einverständniserklärung, ein Informationsblatt sowie einen Anamnesebogen ausfüllen und unterschreiben. Bevor die eigentliche Impfung durchgeführt wurde – ich bekam den Impfstoff von Biontech -, konnte man in einem Einzelgespräch mit der impfenden Ärztin noch Fragen dazu stellen. Nach einem kleinen Pieks wurde man schließlich zurück in den Beobachtungsraum geschickt, um dort etwa 15 Minuten zu warten. Direkte Nebenwirkungen wurden hier bei keinem*r der Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen des Hauses beobachtet.

Am Abend der Impfung setzten bei mir leichte Schmerzen an der Einstichstelle ein. Diese wurden am Tag nach der Impfung stärker, klangen am zweiten Tag allerdings weitestgehend ab. Die Zweitimpfung wurde 14 Tage nach der ersten durchgeführt. Hier wurde kein separates Gespräch mit der Ärztin vorgenommen, wodurch alles etwas schneller ablief. Die Nebenwirkungen waren auch diesmal sehr schwach: Neben einem im Vergleich zur ersten Impfdosis weniger starken Schmerz am Arm traten nun auch leichte Kopfschmerzen auf. Alles in allem war die Impfung für mich jedoch eine sehr positive Erfahrung und ich kann es jedem ans Herz legen, sein/ihr Impfangebot ebenfalls anzunehmen.

Aufgewachsen im Münsterland, zwischen Bauernschaften, Fahrrädern und Dorfpartys. Schreibt seit dem Kindergartenalter, von Kurzgeschichten bis hin zu News-Artikeln, liebt Musik, Sonne, gutes Essen und Gespräche über Gott und die Welt.