Courage – Mut zum Wandel

Auf der einen Seite ein Staatsoberhaupt, das für seinen Machterhalt über Leichen geht und auf der anderen Seite mutige Demonstrant*innen, die gegen das Schreckensregime ankämpfen. Mittendrin eine Gruppe Künstler, die sich Widerstand auf die Fahne geschrieben haben: Was wie das Drehbuch eines Politdramas klingt, ist in Belarus Realität.

Demokratie ist für viele von uns eine Selbstverständlichkeit: Wir wurden in eine Demokratie hineingeboren, haben das Recht zu demonstrieren, wenn uns was nicht passt und dürfen unsere Meinung äußern, ohne Repressionen vom Staat befürchten zu müssen. Wir haben freie Wahlen und den meisten Menschen in Deutschland ist vermutlich auch nie Polizeigewalt widerfahren. Doch um das Gegenteil zu beobachten, müssen wir nicht einmal weit aus Europa raus. Seit mehreren Dekaden nun ist Aljaksandr Lukaschenko Staatsoberhaupt von Belarus. Freie Wahlen oder gar ein Machtwechsel stehen für ihn nicht auf der Agenda. Stattdessen werden Oppositionelle, Kunstschaffende und andere kritische Stimmen unterdrückt, um seinen Machterhalt nicht zu gefährden.

Ein Bild von der Situation vor Ort auf die Leinwand zu bringen, das ist das Ziel des belarussischen Regisseurs Aliaksei Paluyan. In Zusammenarbeit mit dem Belarus Free Theatre und mit Hilfe couragierter Menschen vor Ort ist ein Film entstanden, der in eindrucksvollen Bildern den Menschen in diesem Land ein Gesicht gibt. Wir haben mit Aliaksei Paluyan gesprochen und ihm ein paar Fragen gestellt – zum Film und der aktuellen Situation in seiner Heimat.

Großer Anime-Fan und leidenschaftlicher Gamer mit einem Faible fürs Schreiben und das Lernen von Sprachen - gerne auch mal ausgefallenere wie Elbisch oder im Moment Mandarin. Zudem ein überzeugter Hemdenträger, exzessiver Nutzer der Farbe Schwarz (Dark Mode ist PFLICHT) und Katzenliebhaber.