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Camera ON! Hier kommt der Knigge fürs virtuelle Meeting

Mit diesen Tipps punktest du im nächsten Meeting mit deinen Kolleg*innen.

 

Das virtuelle Arbeiten birgt so manches Fettnäpfchen. Wie du diese elegant umgehst und so zu einem entspannten Team-Meeting beiträgst, sagt dir unser ZEITjUNG- Knigge!

    1.Dresscode

Gestylt geht natürlich immer, Pyjamas sind ein absolutes No-Go! Alles dazwischen wird, je nach Arbeitsgruppe, mehr oder weniger akzeptiert. Idealerweise hat euer Team bereits dazu eine Abmachung getroffen, doch wenn nicht solltest du dabei Folgendes beachten. Ein gepflegtes Auftreten ist das A und O. Solange du saubere Kleidung und eine gebändigte Frisur präsentierst solltest du nicht weiter negativ auffallen. Ob geschminkt oder nicht, sollte jedem selbst überlassen sein und vielleicht birgt die aktuelle Situation sogar eine neue Chance die Schminke-Ja-Oder-Nein-Debatte gepflegt und ungeschminkt hinter sich zu lassen. T-Shirts mit Aufdruck können mal für einen Joke in der Runde sorgen, sollten aber nicht die Regel sein, da es vom Wesentlichen zu sehr ablenken könnte. Auch Hoodie und XXL-Shirt sollten sich auf ein Mindestmaß reduzieren. Für gewagte Styles zählt das gleiche, wie auch im „echten Leben“ – hinterfrage selbst, ob du es für angemessen hältst oder es vielleicht doch eher etwas für ein privates Gespräch ist.

TIPP: Struktur und Rituale sind sehr hilfreich im Homeoffice. Ein fester Arbeitsplatz und ein Arbeitsoutfit helfen dabei das Gehirn auch mental auf die Arbeit vorzubereiten, denn die virtuelle Realität ist für das menschliche Gehirn immer noch neu und die visuelle Wahrnehmung eine äußerst komplexe kognitive Funktion.

 

2. Kommunikation ist alles!

Gerade bei etwas kleineren Meetings mit 4 bis 5 Teilnehmern solltest du die Anderen unbedingt begrüßen und dich laut und deutlich vorstellen. Es kann zum Teil merkwürdig rüberkommen, wenn „Teilnehmer X ist dem Anruf beigetreten“ erscheint und keiner etwas sagt. Dasselbe gilt fürs Verabschieden. Auch die Mimik gehört zur Kommunikation, deshalb achte auch darauf, dass du nicht gelangweilt oder extrem müde wirkst. Und ganz wichtig: ausreden lassen!

 

3. Ordnung im Hintergrund

Der Raum, den man hinter dir wahrnimmt, sollte aufgeräumt sein und nicht so viel Möglichkeiten zur Ablenkung bieten. Sprich: Lustige Fotos, ein unaufgeräumtes Bett oder ein halbnackter Mitbewohner sollten möglichst im Verborgenen bleiben. Die perfekte Lösung bieten da virtuelle Hintergründe vom Softwareanbieter. Jedoch gilt auch hier – weniger ist mehr. Orientiere dich hier am besten auch an den anderen Teilnehmern.    

 

4. Essen und Trinken

Trinken ja, essen nein. 

Tipp: Wenn es nicht anders geht, weil dir der Magen in der Kniekehle hängt, dann schalte am Besten Kamera und Mikrofon für einen Moment aus.

 

5. Die Geräuschkulisse:

Achte darauf, dass dein Mikrofon nicht zu nah am Mund steht und du den anderen nicht direkt ins Ohr schnaubst :D Auch Tastaturgeräusche oder eine laufende Waschmaschine können störend wirken. Natürlich hilft das alles nichts, wenn der Nachbar fest entschlossen ist, genau jetzt alle seine Regale anzubringen.

Tipp: Im Zweifel einfach Mikro aus, solange du nicht sprichst.

 

6. Bleib bei der Sache

Erstmal ist wichtig, dass du Präsenz zeigst und nicht ständig aufstehst und irgendwo hingehst. Zeige den Teilnehmern, dass du aufmerksam bist – und am besten bist du es auch wirklich. ;-) Das heißt also auch, keine privaten Chats, keine Anrufe entgegennehmen oder mit anderen Personen im Raum reden. Das kann die Anderen sehr irritieren. Am besten auch nicht so viel rumhampeln auf dem Stuhl und viel Bewegungen vermeiden.

Tipp: Von GoToMeeting gibt es eine Transkriptionsfunktion, die das Meeting für dich mitschreibt, allerdings vorerst auf Englisch  

 

7. Pünktlichkeit 
Gerade die deutsche Kultur ist bekannt dafür auf Pünktlichkeit großen Wert zu legen. Also solltest du versuchen, dich möglichst ein paar Minuten vor dem Meeting einzuloggen. Besser warten, als warten lassen, lautet die Devise. Allgemein und vor allem bei internationalen Teams sollte man auf kulturelle Unterschiede achtgeben und eingehen. eingehen auf kulturelle Unterschiede

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Bildquellen: Canva; CCO-Lizenz

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