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Es gibt eine „Dick Pic“-Studie und sie bestätigt, was wir schon längst vermuteten

Dick Pic gefällig? Egal, du bekommst trotzdem eins! Und du! Und du auch! Eine Studie der Rubrik „Dinge, die die Welt nicht gebraucht hätte“.

Es gibt gefühlt kaum eine Frau, die nicht schon einmal Empfänger eines Dick Pics wurden. Ob ungefragt oder auch gefragt, manche stehen einfach darauf, ihr Gemächt in die Kamera zu halten und es in die Welt zu schicken.

Eine Studie hat inzwischen herausgefunden, dass das Phänomen Dick Pic häufiger vorkommt als man vielleicht denken mag. In einer britischen Studie wurden 2.121 Frauen und 1.738 Männer im Alter zwischen 18 und 36 zu dem Thema befragt, und die Kluft in den Antworten liegt doch recht weit auseinander. Während 46 Prozent der Millennialfrauen und -girls  schon einmal ungefragt ein Dick Pic bekommen haben, geben nur 22 Prozent der befragten Männer zu, schon mal ein digitales Penisportrait verschickt zu haben.

Ergo: Männer sind zwar exhibitionistischer, was ihr Gemächt angeht, aber sie geben es nicht gerne zu. Dazu kommt, dass von den 46 Prozent der Frauen, denen im Leben schon einmal die Ehre zuteil wurde, Empfängerin eines Dick Pics zu sein, 89 Prozent nicht danach gefragt haben. Damit kommen wir auf knapp 41 Prozent, deren Handy ungefragt Opfer eines Dry Humps wurde. Wow.

 

Wir armen, armen Millennials

 

Dick Pics sind so prävalent geworden, dass sie inzwischen fester Bestandteil in manchem Universum sind und sich wahrscheinlich als eines der peinlicheren Fragmente unserer Generation herauskristallisieren werden. Die Kronjuwelen leben und leiben wie noch nie zuvor. Und wer sich jetzt denkt, dass das doch nur ein Millennialphänomen ist, hat gar nicht mal so Unrecht: die jüngeren Befragten im Alter von 18 bis 24 bekamen mit ihren 53 Prozent ein deutliches Stück mehr „Stück“ als Frauen zwischen 31 und 36, die kamen „nur“ auf 36 Prozent. Beneidenswert.

Zum Vergleich: 30 Prozent der Männer behaupteten, auf Nachfrage ein Foto ihrer Genitalien verschickt zu haben, und gerade mal fünf Prozent geben zu, ungefragt eins verschickt zu haben. Dieser Unterschied in den Antworten mag vielleicht daran liegen, dass man(n) – egal wie anonym – vielleicht nicht damit hausieren geht, seinen Schlauch der Fortpflanzung gerne ungefragt in den digitalen Kosmos zu schießen, vielleicht schicken manche Männer aber auch einfach mehr als ein Bild pro Frau raus. Wahrscheinlich haben weder Louis Daguerre, noch August Nagel oder Carl Zeiss damit gerechnet, dass ihre Werke mal auf die Art zweckentfremdet werden. Außer, sie haben sie genau dafür entwickelt. Wer weiß das schon.

 

 

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Bildquelle: Unsplash unter CC0 Lizenz

Kommentare

  1. Mich würde interessieren, warum nur die Angaben der Männer geschönt sein sollten. Genau so denkbar ist es, das die Angaben der Frauen unehrlich sind. Denn, mit der gleichen Argumentation, wer gibt schon zu, dass sie ihren Schwarm nach einem Bild seines Gemächts gefragt hat?

    Chis / Antworten
  2. Ein Bias, eindeutig!

    Alexandra / Antworten
  3. Was für ein Quatsch. Nur weil 46 Prozent der Frauen angaben ein solches bekommen zu haben heißt es nicht dass die 22 Prozent der Männer falsch sind. Was ist denn wenn ein Mann zwei, drei oder sogar zehn solcher Bilder verschickt hat? Dann könnten es 100 Prozent der Frauen und nur 10 Prozent der Männer sein.

    Jan / Antworten

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