10 Tipps, wie man eine Fernbeziehung übersteht

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Gönnt euch was!

„Paul Kalkbrenner Konzert war der Wahnsinn“, „Coconut Shake unter Palmen“, „Heute mit Obama zu Mittag gegessen“: Was auch immer Beneidenswertes eure Nachrichten oder Facebookseiten füllt – seid mal einen Moment lang nicht neidisch aufeinander. An dieser Stelle noch einmal: tiiieef durchatmen. Weg mit Gedanken wie „Mein Schatz erlebt viel mehr als ich“, „Mein Leben ist so langweilig“ und „Na toll, und ich sitze hier rum und verpasse die Welt.“ Ja, es mag wirklich wehtun, wenn man im strömenden Regen von einem fiesen Arbeitstag heimkommt und feststellt, dass das Klopapier leer ist, während der andere sich gerade auf einer Südseeinsel sonnt, mit Kirschen gefüttert und befächert wird – zumindest in unserer Vorstellung.

Aber ist euch schon mal aufgefallen, dass gerade auf Facebook immerzu dieser unterbewusste, hinterfotzige, hedonistische Selbstdarstellungsdrang herrscht, der dafür sorgt, dass immer alles Tolle auf dem Silbertablett serviert wird und die Welt des anderen ach so glanzvoll und glorreich aussehen lässt? „Ich hab ne Lebensmittelvergiftung mit furchtbarem Dünnschiss und will zu meiner Mama.“ – würde das jemand posten? Nein! Aber genau solche Momente gibt es eben auch. Selbst auf einer Südseeinsel, in der tollsten Stadt der Welt oder schlichtweg bei einem innigen Abend mit den Sandkastenfreunden, auf dem man nicht dabei war. Hört auf, euer Leben ständig schlecht zu reden, und gönnt euren Liebsten die Zeit, die sie gerade erleben. Freut euch auf die Geschichten zu den entsprechenden Bildern. Ihr werdet überrascht sein, was sich so alles dahinter verbirgt, das es nicht nach Hollywood geschafft hat.