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Boah, sieht das lecker aus: Wir decken 6 Food-Foto-Lügen auf

Brauchen wir nach Body-Positivity demnächst auch noch Food-Positivity?

Beim ahnungslosen Spaziergang durch die Stadt fällt unser Blick auf ein Plakat und wir wissen genau, was wir wollen: Der Burger mit Bacon und Extrakäse sieht einfach zu gut aus, als dass wir ihn unversucht lassen könnten. Also machen wir uns auf und hoffen darauf, unseren ungebändigten Hunger mit diesem kulinarischen Meisterwerk stillen zu können. Was folgt, ist bittere Enttäuschung. Das sogenannte Vollkornbrötchen hat mit der geringen Anzahl von drei Körnern seinen Namen nicht verdient. Schmeckt nicht so gut, wie es auf dem Bild aussah und überhaupt haben wir uns das Ganze irgendwie viel größer vorgestellt. Wir fragen uns: Warum sieht das Essen plötzlich so anders aus?

Vor allem im Werbebereich wird viel getrickst, kein Detail wird dabei dem Zufall überlassen. Alles wird mit viel Fingerspitzengefühl dekoriert und wenn nötig auch mit einer Pinzette feinsäuberlich angerichtet. Bei Kochbüchern oder Backmagazinen ist das meist allerdings nicht so, hier sollen die Leute zuhause das gleiche Ergebnis erreichen können – ohne großen Aufwand. Und schmecken soll es natürlich auch noch. Zum Glück spielt der Geschmack auf Fotos ja keine Rolle…

Na dann, guten Appetit!

 

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    Der perfekte Pancake-Tower

    Sieht zwar aus wie süßer Ahornsiurp, ist aber ähnlich ungenießbar wie ein rostiger Nagel. Die Rede ist von Motoröl, das über Türme aus Pfannkuchen oder Waffeln gekippt wird. Und damit diese nicht den ganzen „Sirup“ aufsaugen, werden sie genauso imprägniert, wie wir das zum Beispiel von unseren Schuhen kennen. Das zart-schmelzende Stück Butter on top darf natürlich nicht fehlen: Doch die Pfannkuchen sind kalt und unsere Food-Experten müssen die Butter erstmal mit einem Föhn anwärmen.

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