Den Winter auf Instagram einfangen

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„Winter“ ist definitiv ein Wort, das eine Flut an Assoziationen vor unserem inneren Auge ausschüttet. Schlittenfahren, Snowboarden, eingefrorene Finger, Weihnachtsmärkte, Lebkuchen, Geschenke und vor allem – Schnee. Der hat dieses Jahr zwar wieder Weihnachten verpennt, dafür glitzert er jetzt von draußen durch unsere Fenster mitten hinein in unsere aufgeheizten Wohnzimmer.

Dem Winter mit der Kamera hinterher zu jagen, ist wegen seiner Verspätung oft gar nicht so einfach. In ihrem Fototagebuch „Field guide to birds“ versuchen Mars Adams und Jason Domogolla aber genau das. Ausgerüstet mit warmen Klamotten, Zelten und professionellen Kameras befinden sich die Jungs aus den USA stets auf der Suche nach mehr als nur einem bestimmten Stern am Himmel.

 

Der Mythos der „weißen Weihnacht“

 

Zwar ist Weihnachten 2014 schon wieder vorbei – aber es gibt wohl kaum ein Fest auf der Welt, das so viele Mythen, Halbwahrheiten und Märchen um sich herum versammelt, wie dieses. So heißt es auf Spiegel Online zum Beispiel, dass „weiße Weihnachten“ eher ein Postkartenmotiv sind und überhaupt nicht üblich. Nur in unseren Köpfen passen grüne und matschig graue Landschaften nicht so ganz mit dem Geschenkefest zusammen. Laut dem Magazin hätte München nur in zwei von fünf Jahren Glück mit weihnachtlich-pünktlichem Flockenchaos, Frankfurt am Main muss neun Jahre auf die Farbe Weiß warten – und Dresden kann sich nur alle fünf bis sechs Jahre an der „weißen Weihnacht“ erfreuen. Vielleicht sind deshalb so viele Dresdner besorgt um den Verlust ihrer weihnachtlichen Traditionen…

Jason Domogolla und Mars Adams haben jedenfalls den Winter gejagt und ihn im Jefferson Park (Oregon, USA) gefunden. Wie der Winter aus einem Zelt heraus aussieht, könnt ihr durch die Scrollgalerie nachvollziehen, die wir für euch zusammen gestellt haben!

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