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Modernes Familienleben: Für immer auf Weltreise statt Haus und Garten

Die „Bucket List Family“ führt das etwas andere Familienleben: Garrett Gee geht mit seiner Frau Jessica und beiden Kindern die Welt entdecken.

Manchmal braucht es nur eine einzige, geniale Idee, um das eigene Leben (und das der Familie obendrein) ein für allemal auf den Kopf zu stellen: Im Fall der Social media berühmten „Bucket List Family“ war Familienvater Garrett Gee verantwortlich für jene einschneidende Kehrtwende. Nach seinem Abschluss an der Brigham Young University entwickelte der Amerikaner in einem Startup Projekt die vielversprechende Smartphone App „Scan“ – und schon bald wird das Mini-Unternehmen von Google und weiteren Kapitalgrößen mitfinanziert. Die App entpuppt sich als einzigartiger Glücksgriff – Gee kann die Rechte im Jahr 2014 nämlich für unglaubliche 54 Millionen US Dollar an die Firma Snapchat verkaufen.

Über Nacht zum Multimillionär

Ein Triumph, denn Gee sich ein paar Jahre zuvor nicht mal in seinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte – er wird über Nacht zum Multimillionär. Doch zunächst hat er nicht die leiseste Ahnung, was er mit der ganzen Kohle eigentlich anstellen soll. „Ein neues Haus und Autos zu kaufen hat sich irgendwie nicht richtig angefühlt“, erklärt der Vater von zwei Kindern im Interview mit dem PEOPLE Magazin. „Das haben wir nicht gebraucht. Wir waren jung und gesund und hatten mehr als genug. Deshalb haben wir scherzhaft überlegt, das Geld gut anzulegen, ansonsten alles zu verkaufen und uns so eine Weltreise zu finanzieren. Wo würden wir hinfahren? Was würden wir machen? Und je mehr Dinge wir unserer virtuellen Liste hinzufügten, desto realer wurde der Plan.“

Und tatsächlich setzt die Familie, die sich heute mit einem Augenzwinkern „The Bucket List Family“ nennt, jenes verrückte Vorhaben in die Tat um: Garrett und seine Frau Jessica verkaufen all ihr Hab und Gut (übrig bleiben nur ein paar Kisten voller alter Fotos und Zeitungen) und gehen mit ihren beiden Kindern Dorothy (4) und Manilla (2) die Welt entdecken.

Auf Tauchgang mit Buckelwalen

Und die haben in ihren blutjungen Jahren nun schon mehr erlebt als andere in ihrem ganzen Leben: In Tonga tauchten sie mit Buckelwalen, gärtnerten fleißig in Neuseeland und verbrachten eine kleine Ewigkeit an einem der naturbelassensten Stränden der Fiji Inseln. Momentan erkunden die unzertrennlichen Vier das Urlaubsparadies Bali – und sind noch lange nicht bereit, ihr Nomadendasein aufzugeben. „Wir lieben es, unterwegs zu sein“, erzählt Garrett. „Deshalb sind wir uns nicht sicher, wann wir uns wieder niederlassen. Auf Reisen lernt man so viel über andere und sich selbst. Wir haben zum Beispiel gelernt, dass man nur wenig braucht, um wahres Glück zu empfinden.“

Auf Instagram teilt die Bilderbuchfamilie ihre außergewöhnlichen Reiseerlebnisse – und erreicht damit mittlerweile mehr als 499.000 Abonnenten. Das mag nicht zuletzt an thebucketlistfamily‘s zuckersüßen Hauptdarstellern liegen, die diesen Reise-Account absolut unvergleichlich machen:

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