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Die Sache mit dem Glück: Was ist unser Ziel im Leben?

Wofür leben wir eigentlich? Diese Frage nach dem Glück zu beantworten, ist gar nicht so einfach.

So, jetzt mal ehrlich: Was für Ziele hast du gerade? Vielleicht ist eines, endlich diese dämliche Hausarbeit fertigzubekommen, für die sich schon seit Tagen die Bücher in deinem Zimmer stapeln. Oder mal “Moonlight” zu sehen, der Film der gestern den Oscar gewonnen hat. Irgendwann mal ein Drei-Gänge-Menü für deine Freunde kochen, tanzen lernen, nochmal nach Irland in den Urlaub fahren, weil es da so schön war?

Solche Ziele hat wahrscheinlich jeder von uns. Manche sind dabei mehr, manche weniger wichtig für uns. Es gibt diese Ziele, die man sich sogar nur einbildet. Die man irgendwann erreicht hat – und dann stellt man fest, dass es gar nicht so toll ist, jetzt endlich auch mal “Buddenbrooks” gelesen zu haben (Surprise!). Irgendwie machen uns diese Ziele ja auch aus – sie zeigen, wer wir gerade sind oder wer wir sein wollen. Für was wir uns interessieren, was wir mögen und gleichzeitig auch, was wir nicht mögen.

 

Wir brauchen Ziele, um zu leben

 

Ohne Ziele kämen wir gar nicht voran. Wenn man nichts erreichen will, könnte man einfach bleiben, wo man ist. Gar nichts tun, sich ein bisschen gemütlich einrichten und das war’s. Warum sollte man sich anstrengen, warum immer wieder Rückschläge in Kauf nehmen, wenn es doch auch anders geht? All die kleinen Ziele, die wir uns setzen, machen im Prinzip unser Leben aus.

Aber was ist eigentlich mit dem Leben, so aufs Ganze betrachtet? Schon jemals darüber nachgedacht, was du im Leben erreichen möchtest? Gibt es vielleicht sogar das eine, das einzige wahre Lebensziel? Die Antwort auf die Frage, die du geben würdest, wenn dich jemand am Sterbebett fragt: “Und war es das jetzt? Hast du erreicht, was du erreichen wolltest?”

 

Was will die Generation Y?

 

Im Prinzip ist die Frage nach dem Ziel des Lebens auch die Frage nach dem Sinn des Lebens. Es gilt, die eine Sache zu identifizieren, wofür wir leben. Und das ist gar nicht so einfach. Klar, wenn man so das erste Mal darüber nachdenkt, fallen einem die typischen Begriffe ein wie Familie, Freunde, Beruf, Selbstverwirklichung. Aber wenn die Frage nach dem Ziel des Lebens gestellt wird, dann heißt das ja eigentlich, dass man sich auf eines dieser Dinge beschränken sollte, oder?

Will man eine konkrete Antwort auf eine Frage, gilt es nämlich nicht, einfach alle Antwortmöglichkeiten zu wählen, sondern abzuwägen, welche die Richtige ist. Laut einer Studie des Zukunftsinstitus ist für die Generation Y Unabhängigkeit das Wichtigste. Danach kommt erstmal Spaß haben, einen sinnvollen Job auszuüben, lebenslange Bildung – und dann erst Familie und Beziehung. Das ist zwar immerhin noch für 82 Prozent der Befragten wichtig, landet aber trotzdem erst auf dem sechsten Platz.

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