Gut ankommen: So überstehst du die ersten Tage im neuen Job

Egal, ob es der erste Arbeitstag deines Lebens oder „nur“ der erste Tag in einer neuen Firma ist: Anfänge sind immer aufregend. Der eine steckt derartige Situationen ganz gelassen weg, der andere bekommt womöglich schon beim Gedanken an neue Aufgaben und Kollegen Schweißausbrüche. Wenn du zu letzterem Typus gehörst: Keine Panik! Mit ein bisschen Vorbereitung behältst du einen kühlen Kopf und meisterst den Neuanfang mit Bravour. Jede herausfordernde Situation birgt nämlich auch immenses Wachstumspotenzial, das dich langfristig stärker und mutiger macht.

Informiere dich

Damit du an deinem ersten Tag nicht vollkommen ahnungslos dastehst, versuche, vorab einige Informationen zu bekommen. Dabei geht es sowohl um deinen neuen Arbeitgeber als auch um die konkreten Aufgaben, die du übernehmen wirst. Im besten Fall kannst du dich vorab in einige Themen einarbeiten, sodass du mit Vorwissen punkten kannst. Sei außerdem unter allen Umständen pünktlich. Berücksichtige bei deiner Zeitplanung Staus auf der Autobahn oder Bahnverspätungen. So vermeidest du, dass du gleich am ersten Tag abgehetzt und gestresst auf Arbeit erscheinst.

Kleider machen Leute

Sicherlich wurdest du nicht eingestellt, um gut auszusehen. Dennoch ist es wichtig, dass du dich in deinem Outfit wohlfühlst – tust du es nicht, wird sich das negativ auf deine Ausstrahlung auswirken. Überlege dir daher nicht erst am Morgen des ersten Tages, was du anziehen wirst, sondern lege spätestens am Abend vorher die Kleidung – selbstverständlich gewaschen und gebügelt – bereit, sodass du morgens nur noch hineinschlüpfen musst. Beachte unbedingt den Dresscode deiner Firma. Beispielsweise kleidet man sich in einer Bank deutlich konservativer als etwa in einer Kreativ-Agentur. Wenn du in deinem Job viel auf den Beinen sein wirst, machst du mit Schnürschuhen nichts falsch – sie sind weniger casual als Turnschuhe, jedoch genauso bequem. Ganz auf der sicheren Seite bist du mit Modellen für sensible Füße, die vorn gemütlich breit geschnitten sind und dennoch sehr schick aussehen.

Der erste Eindruck

Für einen guten ersten Eindruck zählt natürlich nicht nur dein Aussehen. Zeige dich interessiert und gehe mit einer positiven Einstellung und Engagement an deine neuen Aufgaben heran. Feiere deinen neuen Job nicht, indem du die Nacht davor in einem Club durchmachst, sondern gönne dir ausreichend Schlaf, damit du am ersten Tag konzentriert und leistungsfähig bist. Bereite dich auch darauf vor, dich deinen neuen Kollegen vorzustellen. Insbesondere wenn du ein schüchterner oder introvertierter Mensch bist, wird es dir helfen, dir vorab ein paar Sätze zu überlegen, mit denen du dich beschreiben willst. Am ersten Tag werden sicherlich viele Informationen und Eindrücke auf dich einströmen – und du wirst dir nicht alles merken können. Das musst du aber auch gar nicht: Gewöhne es dir einfach an, alles Wichtige sofort aufzuschreiben. So vergisst du nichts, entlastest dein Gedächtnis und kannst dich ganz auf die Arbeit konzentrieren.

Kontakte knüpfen

In prähistorischen Zeiten war das Überleben des Individuums nur durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe möglich. Einzelgänger konnten außerhalb ihrer Gemeinschaft kaum überleben. Auch wenn der Büroalltag kein Überlebenskampf ist – in Stresssituationen neigen Männer wie Frauen zur sogenannten Tend-and-befriend-Reaktion. Mit uns freundlich gesinnten Mitstreitern fühlen wir uns einfach wohler und sind langfristig auch produktiver und sogar gesünder. Versuche daher von Anfang an, offen auf deine neuen Kollegen zuzugehen. Die Kaffee- und Mittagspausen sind ideal dafür, miteinander ins Gespräch zu kommen. Frage vielleicht nach dem besten Café in der Nähe oder einem Ort, wo man mittags gut essen kann. Wenn die Sympathie beiderseitig ist, entwickelt sich daraus ein nettes Gespräch und vielleicht eine Verabredung zum Mittagessen. Versuche, in den unverbindlichen Small Talk Berufliches und Persönliches einfließen zu lassen. Vor allem wenn du deine Kollegen noch nicht so gut kennst, ist es jedoch ratsam, persönliche Themen zunächst in kleinen Dosen einzustreuen. So wirst du als Mensch greifbarer, verlierst jedoch nicht an Professionalität.

 


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