Homeoffice@ZEITJUNG: So sehen unsere Arbeitsplätze aus

Schreibtisch

Oh, Homeoffice – wie bist du schön! Corona-bedingt sitzt auch unsere Redaktion seit Wochen am heimischen Schreibtisch. Und da haben wir es uns so richtig gemütlich gemacht. So unterschiedlich die kreativen Köpfe in unserem Team sind, so verschieden gestalten sich auch die Arbeitsumgebungen. Zeig mir deinen Schreibtisch und ich sag dir, wer du bist? So sehen unsere Arbeitsplätze bei ZEITjUNG aus.

Not much but it’s mine. Wenigstens ist der Monitor so groß, dass die Wand dahinter nicht mehr so ins Auge sticht.

Mein Schreibtisch: Hier verbringe ich den halben Tag mit dem Schreiben von Texten, dem Recherchieren und Ideen sammeln, die andere Hälfte mit Videospielen. Sobald ich aufwache fahre ich noch im Halbschlaf den PC hoch, nach dem Frühstück geht es mit einer Tasse Kaffee direkt ans Werk. Als erstes ist Themensuche angesagt. Dafür benutzte ich am liebsten Stift und Block, da ich die Angewohnheit habe, Ideen zuallererst auf Papier zu verfassen. Darum liegen immer etwa 3 bis 5 abgetrennten Seiten herum. Und da ich ein großer Anime-Fan bin, darf natürlich auch die Nendoroid-Figur von Hanji Zoe aus Attack on Titan niemals fehlen. Alles an diesem Platz schreit „NERDALARM!!!“

Viel Krimskrams und Ausblick

Mein Schreibtisch: Hier schreibe und telefoniere ich, aber er ist multifunktional: auch als Schminktisch nutzbar. Denn besseres Licht finde ich im ganzen Haus nicht. Meistens sitze ich entspannt auf meinem gemütlichen Arbeitsstuhl und schreibe mir Themenideen in mein kleines Büchlein oder tippe auf meinem Laptop fertige Texte ab. Dabei darf nie gute Musik fehlen: am liebsten Indie-Musik, die lenkt mich dann auch nicht ab. Lustig wird es, wenn meine Nachbarn in ihren Garten gehen um z.B. ihre Hühner zu füttern – ein Spektakel, viel Gackern und Freude! Hier passiert viel.

Alles in bester Ordnung

Mein Schreibtisch ist meist relativ aufgeräumt – wenn es zu unordentlich ist, kann ich mich schlecht konzentrieren. Auch in meinem Kopf muss am Besten immer Ordnung herrschen: Das beweisen die vielen To-do-Listen an meiner Pinnwand. Dafür sieht der Rest meines Zimmers häufiger ziemlich chaotisch aus (aber das sieht man auf diesem Bild ja glücklicherweise nicht). Drei Dinge, die sich fast immer auf meinem Schreibtisch befinden, sind eine große Flasche Wasser, eine Tasse Früchtetee und Kaugummis – ohne die läuft bei mir gar nichts. Ein nettes Extra sind die Weihnachtsplätzchen in der bunten Dose, die ich am letzten Wochenende gemeinsam mit meiner Familie gebacken habe.

Die Besetzung des Spielzimmers

Mein Schreibtisch: Auf dem Dachboden ist mein Arbeitszimmer, dass ich mir nach den Kita-Zeiten mit zwei kleinen Mitbewohnern teilen muss. Wenn ich nicht gerade am Schreibtisch sitze und tippe, telefoniere oder Lego baue, dient das Dachzimmer auch als Home-Gym. Der Crosstrainer steht gleich mahnend hinter mir, damit ich in der Mittagspause für Bewegungsausgleich sorgen kann, wenn das Wetter draußen keine Spaziergänge zulässt. Damit kann man übrigens nicht nur dem Frieren entgegenwirken (was sich nach ein paar Stunden sitzen da oben oft einstellt), sondern auch Calls lauschen, in denen man sowieso nur stummer Zuhörer ist. Effektives Zeitmanagement ist das halbe Eltern-Leben!

Das Orangenbäumchen verliert die Blätter

Mein Schreibtisch bzw. der meines erwachsenen Mitbewohners: Wer genau hingeschaut hat, hat den Laptop wiedererkannt. Das ist das offizielle Arbeitszimmer und ich und mein Co-Worker wechseln öfter die Location. Der Vorteil hier: Wenn der Postbote klingelt, muss man nicht zwei Stockwerke runterhetzen, denn man sieht ihn direkt kommen. Und bewegen kann ich mich ja dann wieder im eigenen Fitnessstudio. Schön hier ist die Heizung, die einem quasi zu Füßen liegt und dass man immer von sämtlichen vorbeikommenden Nachbarn der Straße nett gegrüßt wird.

Gemütlicher geht’s immer! Und endlich hat das Frieren ein Ende.

Mein Schreibtisch bzw. unser Esstisch: Das Highlight zum Schluss. Wenn es richtig gemütlich werden soll, setze ich mich einfach ins Wohnzimmer, mache ein Feuerchen und lausche dem unnachahmlichen Bollern des Ofens. Gemütlicher geht’s wirklich nicht. Der eindeutige Vorteil hier: Es ist der kürzeste Weg zur Küche und damit zur zweiten Lieblingsbeschäftigung neben dem Kamin gucken: Essen! In diesem Sinne: Macht es euch daheim gemütlich, egal, wo eurer Arbeitsplatz auch sein mag, ob am Küchentisch, im Bett oder in der Badewanne. Es lebe das Homeoffice!

Folge ZEITjUNG auf FacebookTwitter und Instagram!
Bildquellen: privat