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  • Lila

    Ich glaube, Frauen die keine Kinder wollen werden deshalb oft angegangen, weil sie grundlegende Konzepte unserer Gesellschaft in Frage stellen, wie die Dinge zu sein haben, was als „normal“ und richtig angesehen wird. Kinderkriegen wird ja nicht umsonst auch als „gesellschaftlicher Dienst“ deklariert und Frauen, die diesen „Dienst“ verweigern, werden als egoistisch abgestempelt. Für mich übrigens das dümmste Argument überhaupt. Als ob Menschen, die Kinder kriegen, das aus Pflichtbewusstsein gegenüber der Gesellschaft machen würden. Die Entscheidung für Kinder ist genauso egoistisch wie die Entscheidung gegen Kinder. Ich selber möchte auch keine Kinder. Der Grund? Weil ich einfach keine will. Bei mir hat das noch nicht mal was damit zu tun, dass ich lieber reisen, Karriere machen und ausschlafen will, der Wunsch ist einfach nicht da. Dass Kinder wollen ein Urtrieb sein soll, halte ich für Quatsch. Genauso wenig, wie dass sie ein Garant für’s Glücklichsein sein sollen und dafür, im Alter nicht alleine dazustehen. Klar können Kindern ein Leben bereichern – aber doch nur, wenn man sie wirklich will!

    12/09/2019
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