Künstler, die wir lieben: Der Keno & Flying Pussyfoot

Von Rebecca Naunheimer

Zwei Künstler, die wir ziemlich gerne mögen, sind Der Keno & Flying Pussyfoot. Gemeinsam haben die beiden jetzt die EP “Paradajz Lost” produziert. Wann die Platte rauskommt, ist noch nicht klar. Wir können uns aber auf düstere, gesellschaftskritische Texte und einen orientalischen Sound freuen.

Begründet liegt diese spannende Mischung in der Entstehungsgeschichte der EP. “Eigentlich habe ich die Texte für eine Art Tagebuch während meiner Reisen von München nach Istanbul und Griechenland geschrieben”, verrät Keno Langbein. Geplant als schnell abgemischte Tracks mit einfachen Sample-Beats haben sich aus den Texten bald größere Stücke mit aufwändigen Beats von Flying Pussyfoot entwickelt.

Damit entsteht nun also die erste EP in dieser Konstellation der beiden Münchner und ehemaligen Mitbewohner. Musikalisch zu Hause ist Keno Langbein derzeit bei der Urban-Brass-Band Moop Mama. Die sind nicht nur kürzlich als Support von Jan Delay unterwegs gewesen, sondern touren auch derzeit durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Flying Pussyfoot, Fabian Dellefant, dürfte vielen ein Begriff aus den Zeiten der Münchner Hip-Hop-Gruppe Creme Fresh sein.

Mit auf der neuen EP ist der Song “Über den Wolken”. Dazu gibt es seit kurzem auch ein Video, dessen Setting unter der Regie von Leopold Krieger und mit den Kamarafertigkeiten von Marko Roeder und Tim Teichmann den gesellschaftskritischen Track unfassbar gut unterstreicht. “Wir fanden, dass das Oktoberfest den Inhalt des Songs sehr gut bebildert und sind spontan zum Dreh hingefahren”, erklärt Keno.

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Redakteurin vom Dienst: Ich bin ein klassisches Opfer der Orientierungslosigkeit nach dem Studium. Noch bezeichnender: Bachelorette der Medienwissenschaften. Erfülle auch sonst - mit ungewolltem Schneid - viele nervige Klischees meiner Generation. Habe eigentlich immer Angst, möchte mich gerne selbstverwirklichen, am liebsten kreativ sein, mich mit Lifestyle, Subkulturen und Musik auskennen. Bin jedoch zuversichtlich, diese Klischees nach meinem Praktikum bei ZEITjUNG.de zu überwinden, wirklich Bescheid zu wissen und einen lässigeren Beschreibungstext verfassen zu können.