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Komma klar: To-Do-Listen – so geht es richtig!

Unser Lieblingskolumnist Matthias verrät euch Tipps und Tricks, wie ihr euren Scheiß endlich geregelt bekommt. Diesmal: To-Do-Listen

Nebenjob, Hauptjob, Family, Hobby, Schlafen, zwischendurch mal Nappen und dann fängt auch noch die Uni wieder an. Du hast halt krass Stress in deinem Leben und immer viel zu viel zu tun. Die To-Dos stapeln sich in deiner App und haben sich leider noch immer nicht von selbst gelöst. Allein bei dem Gedanken an die ganzen Aufgaben bekommst du einen Burnout. Plötzlich weißt du vor lauter To-Dos gar nicht mehr, wo du überhaupt anfangen sollst und legst dich lieber erstmal in Fötusstellung auf den Boden, um einen Power-Nap zu machen.

Keine Sorge, wir zeigen dir, wie du trotz deiner unglaublichen Prokrastinations-Fähigkeiten wenigstens ein oder zwei Dinge pro Tag von deiner To-Do Liste streichen kannst, ohne dabei auf deinen Power-Nap verzichten zu müssen.

 

  1. Ein klarer Kopf ist ein leistungsfähiger Kopf. Schreib dir deine Aufgaben sofort auf. Am besten in eine App (oder ein spezielles Buch dafür, aber dazu in einem späteren Artikel mehr). Das Aufschreiben ist nicht nur wichtig, damit du nichts vergisst, sondern vor allem, damit dein Kopf frei wird. Du musst dich nicht mehr im Hintergrund damit beschäftigen dir die Aufgaben zu merken. Das stresst weniger und macht zusätzliche Rechenkapazität frei.

 

  1. Leg dir eine App für dein Handy zu. Dann kannst du immer und überall sofort aufschreiben was du zu tun hast. Ich benutze die Berliner App „Wunderlist“. Sie kann verschiedene Aufgabengebiete anlegen, mich erinnern und meine Aufgaben mit anderen Teilen. Sehr praktisch, wenn man in einem Team arbeiten muss.

 

  1. Formuliere deine Aufgaben als Befehle. Warum? Alles im Leben – außer Freizeit – ist schwer. Wir müssen Dinge tun auf die wir keinen Bock haben, oft für Leute, die wir nicht cool finden. Wenn jemand dir sagt, was du tun sollst, dann nervt das. Wenn du dir selbst sagst, was zu tun ist, kann das allerdings ein motivierendes Momentum der Tatkraft erschaffen. Du solltest auf dich selbst hören und das jetzt erledigen.

 

  1. Kategorisiere deine Aufgaben nach Arbeitsbereichen. Haushalt, Arbeit, Uni, Wohnung, Termine usw. Das hilft dir schlechte Gedanken an Aufgaben, die dein Arbeitsfeld gerade nicht betreffen, fern zu halten und motiviert zu bleiben.

 

  1. Stelle dir am Morgen deine Aufgaben zusammen, die du im Laufe des Tages schaffen möchtest. Dann beginne mit der schwersten Aufgabe. “Klar! – Äh…was?” Der Grund ist einfach: Morgens bist du geistig noch sehr fit und je schneller die nervigste Aufgabe erledigt ist, desto motivierter bist du, die einfachen Aufgaben mal eben schnell zu erledigen. Es gibt kein besseres Gefühl, als etwas geschafft zu haben und dich wird ein erhabenes Gefühl von Erfolg begleiten, während du die Aufgabe abhakst.

 

  1. Es ist nicht schlimm, wenn du nicht alles auf deiner Liste an einem Tag schaffst. Wenn eine Aufgabe ohne Deadline am Ende des Tages nicht erledigt ist und sie dir nicht mehr so wichtig erscheint, dann verschiebe sie in die Kategorie “Irgendwann”. Du kannst am Anfang des nächsten Monats wieder in diese Kategorie schauen und wirst erstaunt sein, wie viele dort gelandete Aufgaben sich bereits von selbst erledigt haben, oder einfach nicht mehr wichtig sind. Bonus: Abhaken und gut fühlen ohne einen Finger krumm gemacht zu haben.

 

 

Nächstes Mal sprechen wir über: 34.578 Mails vs. Zero Inbox – Wie ihr eure E-Mails in den Griff bekommt.

 

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