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Bilder: Ryan Godzilling – Der beste Travelbuddy aller Zeiten

Wer hätte gedacht, dass Godzilla einen perfekten Reisebegleiter abgibt?

Manche Leute reisen allein, manche mit ihrem Partner, andere gleich in Gruppen. Der Australier Kieran Murray dachte sich: „Nö“, und machte Ryan zu seinem Travelbuddy. Ryan ist riesig, aber eigentlich ganz klein, grün und auf jeden Fall besonders – denn er ist eine Plastik-Dino. Seit Kieran, der heute in Großbritannien lebt, neben seinem Studium Tonnen an Youtube-Videos geschaut hat, um seine Photoshop Skills auszuweiten, weicht ihm sein Kumpel Ryan nicht mehr von der Seite. Ob London, Chicago, New York oder Amsterdam. Sein Monster ist immer am Start.

Seine Fotoreihe „Ryan Godzilling“, die er ständig erweitert, ist einfach zum Totlachen und so unfassbar gut.

Wir haben uns von Kieran die Geschichte über die Begegnung mit seinem Dino erzählen lassen.

 

ZEITjUNG: Welche Idee steckt hinter deiner Fotoserie? Kannst du uns die Geschichte über Ryan und dich erzählen?

Kieran: Ich begann alleine zu reisen. Ich flog nach Chicago und während ich am vierten Juli so herumschlenderte, entdeckte ich einen Comic-Buchladen. Ich ging hinein, um ein Souvenir zu kaufen. Als meine Augen den Laden durchstreiften, wusste ich, dass ich diese Godzilla Figur brauche. Ich bin nichtmal ein Godzilla-Fan, ich habe nur einen der Filme gesehen, aber irgendetwas sagte mir, dass diese Figur besonders ist. Ich fragte den Verkäufer nach dem Preis, er sagte „Acht Dollar“ und ich erwiderte „Nimm mein Geld!“. An diesem Abend schaute ich mir das Feuerwerk über dem Hafen Lake Michigans an. Das war der Moment, wo mir die geniale Idee kam, Godzilla vor meine Kamera zu halten, damit es so aussieht, als wäre er so groß wie die Skyline von Chicago. Von da an wurde es einfacher für mich, Godzilla vor Wahrzeichen zu platzieren und daraufhin Passanten zu fragen, ob sie von mir ebenfalls ein Foto vor so einer Sehenswürdigkeit machen würden. Ich entschied, meine Photoshop-Skills zu verbessern, um ihn wirklich zum Leben erwecken zu können. Ich gab ihm außerdem den Namen „Ryan“ und eine Persönlichkeit dazu. Eine, die richtig lächerlich erscheint für so eine kolossale Kreatur. Er verträgt keinen Alkohol, mag keine Gruselfilme, befasst sich ständig mit seinem Äußeren und braucht Ewigkeiten, um sich fertig zu machen.

 

Wo und wie hast du gelernt, Ryan in die Bilder zu photoshoppen?

Die Technik ist eigentlich sehr simpel. Allerdings bin ich gut darin geworden, die richtigen Fotos zu schießen und sie effektiv miteinander zu kombinieren. Ich habe Visual Effects studiert, bin aber erst durch Ryan richtig gut in Photoshop geworden.

 

Kannst du uns etwas über den Prozess verraten? Wie lange dauert es, so ein Foto zu bearbeiten?

Jedes Foto nimmt zwischen ein und vier Stunden in Anspruch. Viele Leute sagen mir, ich hätte zu viel Freizeit. Ich glaube, es ist besser, kreativ in deiner Freizeit zu arbeiten, als nur fernzusehen.

 

Was macht ein gutes Foto für dich aus?

Die besten Fotos sind die, die unerwartet sind. So wie ein Foto von Ryan, der ein Foto von mir macht. Ich mag auch die Fotos, die Ryans Persönlichkeit ausdrücken. Zum Beispiel das, wo er lange duscht oder elegant Schlittschuh fährt.

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