Künstler, die wir lieben: Yannis Guibinga verändert unseren Blick auf Afrika

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Yannis Guibinga ist ein 22-jähriger Fotograf, der aus Libreville stammt, der Hauptstadt von Gabun, und mittlerweile in Montréal lebt. Er hat sich mit seinen fotografischen Arbeiten zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt afrikanischer Kulturen und Identitäten und ihre Verstreuung zu erkunden und mit seinen Fotos darzustellen.  Mit seiner Arbeit „Changing the Way the World Sees Africa“ will er Veränderung in das Bild des Kontinents bringen, das in den Köpfen vieler Menschen steckt. Der an der Universität in Toronto studierte Fotograf fragte in einem Hörsaal: „Can you believe that in 2017, some people still think Africa’s a country?” Jeder lachte, er lächelte: „It’s funny, but it’s true.“

Neben der wundervollen Fotos, hat uns Guibinga auch noch einige Fragen beantwortet:

Was war Ihre Inspiration für diese Portfolio?

Yannis Guibinga: Ich bin durch die Vielfalt der Identitäten und Kulturen im afrikanischen Kontinent inspiriert und versuche genau das durch die Porträtfotographie zu erkunden. In Afrika gibt es so viele Geschichten, Erfahrungen und Identitäten, über die die Mainstream Medien nicht reden. Gewöhnlich konzentrieren sie sich auf Stereotypen, über die sie seit Jahrhunderten gewohnt waren zu schreiben. Mich interessieren daher die Geschichten der Menschen, deren persönliche Identität durch die Überschneidungen von Geschlechtern, Kulturen, sozial-ökonomischen Status und ihrer sexuellen Orientierung entstanden ist.

Was stellt für dich ein gelungenes Bild dar?

Meiner Meinung nach ist ein gutes Bild, das sofort zum Betrachter spricht, egal ob durch Komposition, Farbe, das Thema selbst oder einer Kombination aus diesen drei Dingen. Ein gutes Bild ist eins, bei dem du in der Lage bist, wenn du es in 20 Jahren nochmal siehst, das gleiche Wunder, wie beim ersten Mal nachzuempfinden.

Was ist deine Intension hinter den Bildern?

Meine Intension ist es Geschichten von dieser neuen afrikanischen Generation zu erzählen, die aktiv versucht, die Konditionen dieses Kontinents im Ganzen zu verbessern, während sie in direktem Austausch und Kontakt mit dem Rest der Welt steht.

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