Mit Kurzfilmen auf einer Reise durch Europa: Das ist „Europa im Film 2020“

Filmstill Freddy Mercury

 „Zwölf Filme, eine Frage: Was ist Europa?“ Dieser Satz leitete „Europa im Film“ ein. Junge Filmemacher*innen haben sich in ihren Kurzfilmen damit auseinandergesetzt. Nun stehen die beiden Gewinner fest.

Anlass für das Projekt ist der Vorsitz Deutschlands im Rat der Europäischen Union, vom 1. Juli bis zum 31. Dezember dieses Jahres. Um dies anzuerkennen, wurde „Europa im Film“ ins Leben gerufen. Die Themen des Wettbewerbs sind so vielfältig wie Europa selbst und reichen von Filmen über ein in der Schule vergessenes Plüschtier bis zu Geschichten von Geflüchteten. Die Kurzfilme sind noch bis zum 17.01.2021 über „alleskino“ gratis verfügbar – und bestimmt für alle eine gute Abwechslung zu Netflix und Co.

Da es sich um einen Wettbewerb handelt, fand am 14.12.2020 die Preisverleihung der Filme statt, bei dem der erste Platz der Publikumsabstimmung und der Jurypreis verliehen wurden. Einen Einblick in drei der zwölf Filme und die beiden Siegerfilme bekommt ihr hier:

„Handbook for a priviledged european woman“  

„This is me.“ So beginnt die Protagonistin ihre Erzählung. Logisch, dass eine Geschichte am Anfang beginnen muss, bei der eigenen Zeugung. Einen raschen Themenwechsel später brettert sie in ihrem Cabrio eine verlassene Straße entlang und sieht dabei aus wie dem neuesten Tarantino-Film entsprungen. Währenddessen denkt sie darüber nach, wie gut es ihr in Europa geht. Laut ihr kann sie Sex haben, mit wem sie will, und wählen gehen. Eine störende Sache gibt es aber doch: Dass sie, weil sie eine Frau ist, trotzdem in blöde Situationen gerät.

Filmstill aus „Handbook for a priviledged european woman“