Die Hässlichkeit der AfD kommt in der geleakten WhatsApp-Gruppe an die Öffentlichkeit

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Oft haben wir uns ja schon gefragt, was eigentlich in den Köpfen unserer Politiker vorgeht. Vor allem würde man einfach zu gern wissen, wie es eigentlich bei den AfDlern zu geht, die nicht nur Menschen verachtende Thesen aufstellen, sondern sich deutlich rechts der Mitte einordnen lassen. Bisher dachte man, dass der Hohlraum hinter den Gesichtern lediglich mit einem trommelnden Äffchen gefüllt sei. Dass sich aber noch weniger hinter den Augäpfeln der Parteimitglieder befindet, lässt einen schaudern. Dass das wirklich so ist, zeigt ein enormer Leak an Texten und Konversationen aus einem Gruppenchat, die im Internet durch eine undichte Stelle in der Partei veröffentlicht wurden.

 

Ungewollter Einblick

 

Die Gruppe mit dem Namen „AfD Info LSA“, die für die Landtagsabgeordneten aus Sachsen-Anhalt erstellt wurde, zählt ungefähr 200 Mitglieder. Darunter sind nicht nur alt eingesessene AfD-Funktionäre, sondern auch allerhand Alters- und Berufsgruppen vertreten, die die Gesinnung der Partei vertreten. Bundestagskandidat Andreas Mrozek aus Dessau rief das ganze ins Leben, so die Berliner Morgenpost. Ursprünglich sollte dieser Chat dazu dienen, alle Mitglieder des AfD-Landesverbands zu informieren und auf dem neuesten politischen Stand zu halten. Aber wie das so in Gruppenchats ist, driftet das Thema manchmal ab. So ist es auch bei den AfDler aus Sachsen-Anhalt passiert. Nur, dass ihre Smalltalk-Gespräch politischer und streng rechter Natur sind. Auf der Internetseite indymedia.org sind nahezu alle Texte aus besagtem Chat zu finden. Mit Nummern, Namen und nationalistischen Parolen.

Praktikantin: Ein Jahr tingel ich jetzt schon durch die verschiedensten Redaktionen Süddeutschlands. Nun, bei ZEITjUNG angekommen, weiß ich, was ich will: schreiben, kreativ sein und vorallem Spaß bei der Arbeit haben – und das geht hier ziemlich gut! Auf meiner To Do-Liste steht – neben Weltenbummlerin werden eine Katzenpension eröffnen und dabei so viel Schokoeis wie nur möglich in mich zu stopfen – tatsächlich auch noch studieren und „was Richtiges“ werden. Also, irgendwann.