32 Momente, in denen wir melancholisch werden

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Wäre die Melancholie ein Mensch, dann wäre sie auf jeden Fall eine gute Freundin von uns allen. Sie wäre irgendwie sympathisch, ein gern gesehener Gast auf jedem Festival und auf Geburtstagspartys mit überhöhtem Alkoholkonsum auf alle Fälle am Start. Wir würden sie einladen mit uns das Bett zu teilen, wenn die Gedanken das Kopfvolumen übersteigen und wir auf Foto-Album-Erinnerungen mal so gar nicht klarkommen. Und wir wüssten: Egal ob in den Momenten, in denen unser Kopf den Pausenknopf drücken will oder in den Augenblicken, die wir nicht auf unsere Unbedingt-Erleben-Liste gesetzt hatten – diese eine Freundin ist immer da.


Wenn das Leben in der Gefühle-Kiste kramt

 

Wir sind Premiummitglieder der Gen-Y. Wir achten ständig auf das, was wir erleben und was wir dabei fühlen. Wir sind traurig, wütend, glücklich und zufrieden – und haben eine Begabung dafür, unser Empfinden unerschöpflich und nach allen Seiten zu analysieren. Aber die Melancholie haut uns um, wenn sie mit ihrer ganzen Kraft ab und an um die Ecke spaziert. Wir sind gerührt und überwältigt. Wir sind manchmal dankbar und irgendwie unbefriedigt. Wir sind Hauptakteur eines Gemütszustands, der einfach beschissen schwer zu beschreiben ist. Deshalb versuchen wir‘s erst gar nicht weiter. Hier sind die 32 Momente, in denen wir alle melancholisch werden.

 

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    Wenn uns Bilder unseres Ex-Partners in die Hände fallen

    Immer dann, wenn wir emotionale Rückschritte überhaupt nicht gebrauchen können, fällt uns ein Bild unseres Ex-Partners in die Hände. Gerade soweit über die Trennung hinweg, dass wir wieder Spaß am Single-Dasein haben, aber mit dem Herzen immer noch irgendwie gebunden, führen diese Zeugnisse aus einer anderen Zeit fast immer dazu, dass die Melancholie an die Türe klopft.