Luftverschmutzung lässt Penisse schrumpfen

Karotte mit Maßband

Wie hat sich ein Donald Trump nicht von seinen Anhängern feiern lassen, als er sein Wahlversprechen im November 2019 offiziell einlöste und sich die USA aus den internationalen Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel verabschiedeten – eine Entscheidung, die der amtierende US-Präsident Joe Biden schnell wieder rückgängig machte. Fraglich ist, ob Trump diese Entscheidung auch getroffen hätte, wenn er einmal einen Blick auf die Studien von Shanna Swan geworfen hätte. Denen zufolge lässt Luftverschmutzung Penisse schrumpfen und sorgt für abnehmende Spermienaktivität. 

Am 25. März gab es für alle Follower von Greta Thunbergs Twitter-Kanal eine Portion gute Laune. Die 18-Jährige teilte einen Post von Sky News, in dem es um die Zusammenhänge von immer kleiner werdenden Penissen und Luftverschmutzung ging. „See you all at the next climate strike“ schreibt Thunberg mehr oder weniger ernst gemeint dazu. 

Aber einmal Spaß beiseite. Was hat es mit den Studien von Shanna Swan auf sich und wie viel Glauben darf man den Ergebnissen schenken?

Bis 2045 unfruchtbare Männer?

Swan ist Professorin für Umweltmedizin und öffentliche Gesundheit an der „Icahn School if Medicine am Mount Sinai“ in New York City. In ihrer Arbeit untersucht sie primär die Auswirkungen von Umwelteinflüssen und Chemikalien auf die reproduktive Gesundheit von Männern und Frauen sowie die Neuroentwicklung von Kindern. 

Fußballfan mit musikalischer Dauerbeschallung, wenn nicht gerade selbst am Klavier oder der Gitarre. Eigentlich ein geselliger Typ, der aktuell aber auch seine Liebe für Bücher und exzessiven Netflix-Konsum entdeckt.