Wie erkennt man eine*n Lügner*in?

Pinocchio

Mit Körpersprache Lügner enttarnen

Die Hände

Wenn Kinder lügen, verdecken sie gerne ihren Mund. So ganz kommen wir auch Jahre später nicht aus unserer Haut raus, denn diese Angewohnheit tragen viele Menschen mit ins hohe Alter. Die meisten fassen sich zwar nicht mehr primär vor den Mund, machen es jedoch in einer abgeschwächten Variante, indem sie sich immer wieder ins Gesicht fassen. Allgemein sagen Hände auch viel über den Wahrheitsgehalt einer Aussage aus. Wenn jemand die Hände unter den Tisch legt, sie in den Hosentaschen versteckt oder sie hinter dem Rücken verschwinden lässt – allgemein gesagt, versucht sie zu verbergen – deutet das auch auf eine Lüge hin, die nicht ans Tageslicht kommen soll. 

Die Körperhaltung 

Den meisten Menschen fällt es schwer zu lügen. Ähnlich wie in einer Gefahrensituation ist eine natürliche Reaktion die Flucht. Unbewusst neigt man in diesem Fall dazu, den Körper in Richtung Ausgang, dem Fluchtweg, zu neigen. Wichtig ist hierbei aber auch die Körperhaltung nicht falsch zu interpretieren, da sie viele Ursachen haben kann. Vielleicht ist der Reaktion nur ein Geräusch vorausgegangen oder der*die Gesprächspartner*in ist einfach ein schüchterner Typ, dem es unangenehm ist, mit fremden Menschen zu sprechen. Entscheidend ist der Kontext. Gleiches gilt auch für eine eingefallene Körperhaltung, zu der ebenfalls einige Menschen neigen: Gesenktes Gesicht, Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere und unnatürliche Spannungen müssen nicht zwingend auf eine Lüge hindeuten. 

Die Füße

Etwas weniger bekannt ist, dass auch die Füße potenzielle Lügner enttarnen können. Ähnlich wie bei der Körperhaltung zeigen die Fußspitzen des Lügners oft in die Richtung des Ausgangs oder weg von dem*der Gesprächspartner*in. 

Findet das Gespräch im Sitzen statt, neigen lügende Menschen dazu, die Beine nach hinten unter dem Stuhl zu kreuzen. Auf diese Art und Weise müssen sie sich nicht darüber Gedanken machen, wo sie die Füße ansonsten platzieren könnten. 

Fußballfan mit musikalischer Dauerbeschallung, wenn nicht gerade selbst am Klavier oder der Gitarre. Eigentlich ein geselliger Typ, der aktuell aber auch seine Liebe für Bücher und exzessiven Netflix-Konsum entdeckt.