#MeTwo: Twitter zeigt, wie viel Rassismus noch in unserer Gesellschaft steckt

Alltagsrassismus-Twitter-metwo

Dass Rassismus nach wie vor einen Platz in unserer Gesellschaft hat, wissen wir. Und trotzdem steckt unser Alltag voller kleiner, rassistischer Bemerkungen, die so nebenbei gemacht werden und unbemerkt bleiben. Rassismus hat nichts mit Alter oder Bildung zu tun und findet einfach überall statt. Doch die Sensibilisierung dafür ist immer noch nicht weit genug verbreitet. So leiden weiterhin viel zu viele Menschen unter eben jenen kleinen Bemerkungen.

Dass die Plattform Twitter der richtige Ort für eine neue Anti-Alltagsrassismus-Bewegung sein könnte, fand der User Ali Can. Er ist auch der Gründer der „Hotline für besorgte Bürger„, wo er jedem die Möglichkeit gibt, jede Meinung zu äußern. Dennoch hat er auf Twitter zu der Bewegung aufgerufen.

 


In einem anderen Tweet schreibt er: „Menschen mit Migrationshintergrund haben nur darauf gewartet, dass es diese öffentliche Diskussion gibt.“ Dass das stimmt, wird an der Masse an Tweets deutlich, die seinem Aufruf gefolgt sind. Unter #metwo haben etliche Twitter-User ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus geteilt. Die sind erschreckend und generieren damit hoffentlich viel Aufmerksamkeit.

 

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