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Musik im Blut? 7 Tipps für mehr Erfolg mit eigenen Songs

Ist es euer Traum, einmal solche Erfolge wie Faithless, Taylor Swift oder Sido zu haben? Unerfüllbar sind solche Träume nicht, denn heute gibt es zahlreiche Dienstleistungen, die ihr rund um eure eigene Musik nutzen könnt. Warum alles selber machen, wenn andere Menschen oder intelligente Softwares das viel besser können?

 

Tipp 1: Wo soll ich meinen Song am besten verkaufen?

 

Wisst ihr, was der Begriff Self Publishing bedeutet? – Darunter fallen Plattformen, auf denen ihr eure eigene Musik einfach als MP3 hochladen könnt. Wie das genau geht, erfahrt ihr beispielsweise bei Feiyr. Um die Vermarktung kümmern sich die Betreiber der Plattformen, denen ihr allerdings für jeden Verkauf eine kleine Provision zukommen lassen müsst. Feiyr knöpft euch ein faires Fünftel der Verkaufspreise als Provision ab. Die Gebühren für die Einstellung von Songs und die Aktivierung des Kontos sind für jedermann erschwinglich.

 

Tipp 2: Hilfe, ich kann doch nur komponieren!

 

Über das kleine Wörtchen „nur“ denkt ihr besser gar nicht erst nach. Eine einprägsame Melodie und einen guten Beat für Tanzwütige zu schaffen, ist Herausforderung genug. Die wirklich Großen der Pop- und Rockbranche haben auch keine Hemmungen, sich die Texte zu ihren Songs von Dritten schreiben zu lassen. Habt ihr keine Freunde oder Bekannte, die dazu fähig sind, könnt ihr auch ein Musikregister  wie z.B. musiker-in-deiner-stadt.de nutzen, in denen ihr Songwriter suchen könnt.

 

Tipp 3: Nutze intelligente Software zur Beseitigung der „Ecken und Kanten“!

 

Komplett handgemachte Musik ist zwar etwas Schönes, aber zum „Goldesel“ wird diese Art Musik schon lange nicht mehr. Deshalb schämt euch nicht, wenn ihr zur Harmonisierung eurer Klänge ausgereifte Software verwendet. Selbst „Poptitan“ Dieter Bohlen hat in mehreren Interviews zugegeben, dass er seine Kompositionen mit intelligenten Computerprogrammen optimiert. Für den Anfang reichen die kostenlosen Versionen völlig aus – wie das Musikprogramm MAGIX Music Maker. Habt ihr den ersten Hit gelandet, könnt ihr euch die zusätzlichen Funktionen der kostenpflichtigen Musiksoftware zunutze machen.

 

Tipp 4: Investitionen in Profis rechnen sich

 

Wer Geld verdienen will, muss auch Geld investieren. Seid ihr euch sicher, mit eurer Musik eine große Zielgruppe zu erreichen, solltet ihr von Anfang an auf Qualität setzen. Der Ruf ist schnell ruiniert und das könnte euch schon in der Startphase die gesamte Karriere vermasseln. Bei einer hitverdächtigen Komposition seid ihr deshalb gut beraten, wenn ihr das Mastering von einem professionellen Tonstudio machen lasst. Meistens haben die Studios auch gute Connections, sodass ein guter Song vielleicht sogar einer Plattenfirma empfohlen wird.

 

Tipp 5: Scheut keine Mühen, eure Musik bekannt zu machen!

 

Aller Anfang ist schwer. Diese Erfahrung hat auch der „Poptitan“ machen müssen. Er hat unzählige Demobänder an die Plattenfirmen geschickt und blieb trotzdem lange Zeit unbeachtet. Wie gut, dass es heute Plattformen wie YouTube gibt. Dort könnt ihr nicht nur kostenlos Werbung für eure selbst geschaffene Musik machen, sondern habt die Chance, an der Werbung zu verdienen. Die Werbung wird vor euren Song geschaltet und kann vom Nutzer nicht unterdrückt werden. Bei hohen Klickzahlen dürft ihr auch gute Einnahmen erwarten.

 

Tipp 6: Sucht euch interessante Kooperationspartner!

 

Ihr solltet euch gleich zu Beginn an den Spruch halten „Wer nicht wirbt, der stirbt.“. Er trifft nicht nur auf die Industrie und den Handel zu, sondern lässt sich auch 1 zu  auf die Musikbranche übertragen. Vor allem in der Startphase kommt ihr nicht darum herum, auch auf kleineren Veranstaltungen zu tingeln. Bietet den Veranstaltern von Stadtfesten oder Vereinsfesten kostenlose Auftritte an! Dort lernen die Gäste eure Musik kennen und manchmal befindet sich auch ein Talentscout darunter.

 

Tipp 7: Ein erfolgreicher Musiker muss Mut haben!

 

Wenn ihr euch nach den kleinen Auftritten für gut haltet, ist es Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Und der sollte euch in die Casting-Shows des Fernsehens führen. Dort ist inzwischen die Auswahl so groß, dass es nicht weiter schlimm ist, wenn ihr beim Vorcasting von DSDS „durchs Raster fallt“. Lasst euch nicht entmutigen und versucht es einfach bei der Konkurrenz noch mal. Auch regionale Talentwettbewerbe solltet ihr unbedingt nutzen, wenn ihr es mit einem eurer Songs bis an die Spitze der Charts schaffen wollt.

 

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Bildquelle: pixabay / tpsdave CC by 1.0