„New Pokémon Snap“: Schnapp sie dir alle!

Staubtrocken, üppig-wuchernd oder spritzig: Jedem Pokémon das Seine

Auf der Switch geht es diesmal unter anderem durch staubtrockene Wüstenlandschaften, üppig wuchernde Dschungellandschaften und tropische Gefilde. Logisch, dass dadurch in punkto Pokémon-Typen eine Menge geboten wird. Während beispielsweise ein Sandan oder ein Camerupt in sandig-heißem Gelände anzutreffen ist, fühlen sich Blubella, Myrapla & Co. logischerweise dort am wohlsten, wo das Gras wächst. Wer sich ins kühle Nass wagt, darf darauf hoffen, ein Wailmer oder vielleicht auch ein Lapras vor die Linse zu bekommen.

Einen Twist, der den Dauerspaß anfeuern und den Forschergeist in uns wecken soll, hat Nintendo diesmal zusätzlich eingebaut. Einige Pokémon sind von einem merkwürdigen Leuchten gekennzeichnet. Es gilt daher, dieses Leuchten zu beobachten und gemeinsam mit Professor Mirror zu dokumentieren. Wer forscht, weiß es letztendlich eben besser.

Wer jetzt auch noch halbwegs mit der digitalen Kamera umgehen kann, sich auf das außergewöhnliche Konzept einlässt und, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Auge für das perfekte Motiv hat, der dürfte hier glücklich werden. So wie damals. Oder so wie heute, ganz wie man’s nimmt.

New Pokémon Snap
Bild: pokemon.gamepress.com

Mit unseren Fototipps gelingt auch dir das perfekte Foto. Und mit etwas Glück kannst du am Ende ein Exemplar von „New Pokémon Snap“ gewinnen.

5 Tipps für gute Fotos

1. Niemals von unten fotografieren

Wenn ihr nicht gerade einen Heißluftballon am Himmel knipsen wollt, gibt es keinen plausiblen Grund, Motive von unten zu fotografieren. Sie wirken dadurch unförmig und sehen nicht mehr schön aus – so hübsch sie in Natura auch sind.

2. Auf gutes Licht achten

Bei einer Handykamera ist es zwar nicht möglich, die Belichtung manuell einzustellen, allerdings kann man trotzdem auf einen Aspekt achten: Fotografiert das Objekt eurer Begierde am besten draußen bei Tageslicht. Künstliches Licht in Räumen wirkt unnatürlich. Und auch ein Foto bei Nacht, auf dem man nichts erkennt, ist eher suboptimal.

Als seine Mutter während der Schwangerschaft versehentlich Goethes "Die Leiden des jungen Werther" verschluckte, war klar: Dieser Junge wird später schreiben. Hat geklappt! Angetan hat es ihm dabei der Spagat zwischen high culture und low culture - nichts ist zu nieder, nichts ist zu himmelhoch! Will heißen: In seinem Regal steht der Nietzsche neben dem Bruce-Springsteen-Songbook, an seiner Wand hängt Hokusais "The Great Wave" neben dem Adventure-Time-Artwork. Wenn er mal nicht in die Tasten haut, um sich (populär-)kulturellen Welten zu widmen, dann findet ihr ihn mit seinen Joggingschuhen im Grünen oder aber mit seiner Gitarre im stillen Kämmerlein.