Old but gold: Diese Kultfilme laufen wieder auf Netflix und Co

Es gibt Filme, die kann man sich einfach immer und immer wieder ansehen. Hier kommen ein paar Lieblinge der Redaktion.

Clueless (Netflix) 

Wär hätte es gewusst? Der Film beruht tatsächlich auf dem Roman „Emma“ von Jane Austen. Damit fällt Clueless ja fast schon unter Bildungsfernsehen.  Aber im Ernst: Dieser Streifen geht immer, obwohl – oder gerade weil in Clueless jedes, aber wirklich jedes Klischee über 90er-Jahre-Teenager-Filme erfüllt wird: Umstyling, absurde, große romantische Gesten und jede Menge High-School-Drama. Ganz selbstverständlich meistern die rich Kids Cher und Dionne dabei die großen und kleinen Probleme, die das Leben in Beverly Hills und das Erwachsenwerden eben so mit sich bringen. Und das in farblich aufeinander abgestimmten Blazer-Faltrockkombis und mit Antennen-Klapp-Handys in der Hand. „Verzickt“ gut!

E.T. – der Außerirdische (Netflix)

Was er wohl über Skype, Sprachnarichten und Co gedacht hätte? Der etwas einsilbige Alien mit Kuschelcharme  E.T. wollte nämlich wirklich, wirklich dringend „nach Hause telefonieren“.  Auch nach knapp 40 Jahren geht Steven Spielbergs Meisterwerk rund um die Themen Freundschaft, Anderssein und Heimweh ans Herz. Fun Fail Fact: Die Süßigkeitenmarke M&Ms lehnte angeblich das Angebot einer Produktplatzierung in E.T. ab – man rechnete damit, dass der Film floppte.


Frühstück bei Tiffany (Netflix) 

Ach, sie ist halt eine von uns. Ein bisschen verrückt, freiheitsliebend und chronisch pleite. Holly, die Heldin dieses Kultfilms, weiß, worauf es im Leben ankommt: Katzen und Blingbling. Und so meistert sie auf ihre unvergleichliche Art ihren Alltag mit ihrem Kater namens „Kater“. Und schmachtet das Geschmeide bei Tiffanys an, weil sie sich dort eigentlich nur die Prägung eines Rings aus dem Zigarettenautomaten leisten kann. Das 60er-Jahre-Flair sorgt beim Schauen für ein schönes Gefühl von Nostalgie und im von Audrey Hepburn gesungenen „Moon River“ kann man sich immer noch herrlich verlieren. Immer noch episch!

Das Dschungelbuch (Disney + und Amazon Prime) 

„Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ ist eine Weisheit, die in jede Lebenssituation passt. Genau wie  Das Dschungelbuch an sich – mit Liedern, die für das engagierte Nachträllern unter der Dusche prädestiniert sind. Und natürlich dem liebenswerten Bären Balu, der mit seiner gechillten, verplanten Art an den Kiffer-Kumpel aus der Schulzeit erinnert. Auf Amazon Prime und Disney + kann man sich entweder mit dem Klassiker in die Kindheit beamen oder sich von den realistischen Bildern des neuen Films beeindrucken lassen.

Eiskalte Engel (Netflix)

In dieser bittersüßen Verfilmung des Romans „Gefährliche Liebschaften“ von de Laclos sind so ziemlich alle Charaktere ganz schön edgy. Oder einfach nur ganz schön. Da hätten wir eine eiskalte Sarah Michelle Gellar, einen unwiderstehlichen Ryan Philippe und eine engelsgleiche Reese Witherspoon. Hinzu kommt exzellente Filmmusik, die sich aus Gänsehaut-Evergreens der 90er zusammensetzt. Als wäre das nicht schon genug, fesselt uns dieser Film immer noch mit seiner Story voller Intrigen, schrecklicher Absichten (engl. Titel: Cruel Intentions) und einer so überzeichneten Darstellung von Gut und Böse, dass es fast schon wieder meta ist.

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Bildquellen: Unsplash / © photo: „Breakfast at Tiffany’s (1961) by Denisa Cua, via flickr.com;

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