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Roadtrip: Mit umgebautem Schulbus durch Alaska

Die Wildnis des nordamerikanischen Alaskas. Acht Kanadier durchreisten das Land mit einem alten Bus. Ein Roadtrip, der ein großartiges Video enstehen ließ.

Ein alter F-350er Schulbus und die Weiten der US-amerikanischen Exklave Alaska. Acht Freunde aus Kanada haben so ein unglaubliches Abenteuer gelebt, das für immer in ihren Köpfen bleiben wird. Die Gruppe besteht aus Fotografen und Filmemachern des Inmist Media House. Mit ihrer technischen Erfahrung konnten sie die schönsten und auch die niederschlagendsten Momente ihres Trips in einem großartigen Video festhalten.

Anfang Januar dieses Jahres kauften sich Lucas, Brendan, Tyler, Jared, Mike, Noah, Ryan und RJ einen alten F-350er Schulbus. Ihr Plan: Ein unvergessliches Abenteuer in Alaska. Das Problem war nur, dass ihr Bus nicht so wirklich mitspielte und aufwendig renoviert werden musste, um fahrtüchtig zu sein und so eine Reise zu überleben. Also wurden fünf Monate harte Arbeit in den alten Ford gesteckt. Die Schrift „Schoolbus“ musste natürlich entfernt werden. Eine kleine Schablonen-Graffiti-Session und der Bus trug seinen neuen Namen: Rowdy Bus. Auch das Dach wurde modifiziert. Wenn man schon in der Wildnis schläft, dann will man den Sternenhimmel, der nicht von künstlichem Licht gestört wird, auch so richtig genießen. Also wurde eine gerade Fläche auf den Bus gebaut, die jedem Aurora-Junkie einen Platz bietet.  Das Flachdach wird auch für ein paar geschmeidige Golfabschläge herhalten müssen.

 

Roadtrip!

 

Die Jungs verabschiedeten sich von ihrer Heimat außerhalb von Vancouver und fuhren Richtung Norden. Sie sind die Wildnis gewohnt. Das kanadische British Columbia hat eine der wildesten und schönsten Landschaften der Welt. Doch Alaska sollte noch gewaltig einen draufsetzen und den Kanadiern öfter die Sprache verschlagen. Sonnenuntergänge am Arktischen Ozean, meterdickes ewiges Eis und Nordlichter, die einen an etwas Übernatürliches glauben lassen. Und auch besondere Tiere kreuzten ihren Weg. So wie kleine Bisonherden, die auf diesem Planeten sehr selten geworden sind.

Zu einem richtigen Abenteuer gehört auch die Entscheidung, komplett analog unterwegs zu sein. Deswegen entschieden sich die Kanadier dazu, keine Mobiltelefone oder Smartphones mit auf den Trip zu nehmen. So konnte man ungestört Eindrücke gewinnen und tolle Momente sammeln. Und wenn etwas am Schönsten ist, soll man bekanntlich damit aufhören. Im Fall der acht Jungs kam das allerdings unfreiwillig und zu früh. Ihr Rowdy Bus machte schlapp und konnte auch nicht zurück unter die Lebenden geholt werden. Das beeindruckende Abenteuer war damit vorbei. Aber am Ende gibt es von einem der Jungs ein ganz klares Statement: „Don’t be sad that it’s over, be happy that it happened!“

Warnung: Das Video kann akutes Fernweh und das Verlangen mal wieder einen richtig nicen Roadtrip zu starten, auslösen. Einfach zurücklehnen und genießen.

 


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