Wird “Sex and the City”-Star Cynthia Nixon das neue politische Bossgirl in New York?

Cynthia Nixon Wahl Governor Rede

Cynthia Nixon, besser bekannt als die zynische Anwältin Miranda Hobbes aus der HBO Serie “Sex and the City”, hat auf Twitter ihre Kandidatur für die Gouverneurswahl von New York am 6. November 2018 bekannt gegeben. Sollte ihr die Wahl gelingen, wäre Nixon nicht nur die erste Frau an der Spitze New Yorks. Sondern sie wäre gleichzeit auch die erste lesbische Frau in diesem Posten, in diesem kunterbunten Staat.

 

Für was kämpft Nixon?

In ihrem Twittervideo unter dem Motto “We Can Win This Fight” setzt sie schon erste inhaltliche Punkte. Sie betont, dass sie die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich schließen möchte und spricht Alltagsprobleme der New Yorker an, wie die marode New Yorker Subway. Besonders die Bildungspolitik liegt der dreifachen Mutter am Herzen. Schon in der Vergangenheit äußerte sie sich zu bildungspolitischen Fragen, sprach sich vor der Regierung für ein höheres Budget in der Bildungspolitik und ist als Sprecherin für die Alliance for Yuality Eduaction in ganz Amerika unterwegs.

Ihr zweites politisches Standbein liegt in der LGBTQ Bewegung. Hier ist sie in der Gruppe “Fight Back New York”, die diskriminierende Senatoren aus ihrem Amt werfen wollen, aktiv und setzt sich für die gleichgeschlechtliche Ehe in ganz Amerika ein. Nixon ist selbst seit 2012 mit der Aktivistin Christine Marinoni verheiratet. Politisch ist sie, ähnlich wie Bernie Sanders, für amerikanische Verhältnisse ziemlich weit links zu verorten.

Gegen wen tritt Nixon an?

Der amtierende Gouverneur Andrew Cuomo, ein relativ beliebter Demokrat, der bereits zwei Amtszeiten hinter sich hat, wird auch für eine dritte Wahlperiode antreten. Mit seinem Wahlkampfbudget von 30 Millionen Dollar und seinem Hintergrund aus einer erfahrener Politikerfamilie – bereits sein Vater war Gouverneur von NY – ist er kein leichter Gegner für die ehemalige Schauspielerin. Die Mehrheit seiner Partei hat er in Umfragen noch klar hinter sich. Doch bis in November ist noch einiges offen und in den sozialen Netzwerken hat sie schon eine große Fangemeinde hinter sich.