Musikmachen als Eigentherapie – Sharaktah: „Almost Home“

Newcomer Sharaktah: "Für mich ist das Zeigen von Emotionen eigentlich das Stärkste, was man machen kann." Foto von Philipp Pritzkow; © Sony Music

Der Hip-Hop brachte in den letzten Jahren eine Menge neuer Künstler*innen hervor, die bekannte Genregrenzen sprengen: Sharaktah ist einer von ihnen und verbindet, was auf den ersten Blick nicht zusammengehört.

Gleich beim ersten Hören ist mir eine Sache besonders aufgefallen: Ich hatte keine Ahnung, in welches Genre ich diese Musik packen würde, geschweige denn den Künstler. Klar, Sharaktah rappt in seinen Liedern, aber er singt eben auch – sehr viel. Ist jetzt keine so ungewöhnliche Kombination, immerhin experimentieren inzwischen viele Rapper*innen mit Gesang. Wie bitte, er benutzt eine E-Gitarre? Und dann sind da noch seine Texte? Nun, eine Auswahl besonders persönlicher Tracks findet sich zwar bei jedem/jeder Künstler*in, doch diese stehen nie so sehr im Vordergrund wie bei ihm.

Ihr merkt schon, ich selbst kann das Ganze nicht so leicht einordnen. Doch glücklicherweise habe ich mit Sharaktah selbst sprechen dürfen, der uns all diese Fragen beantworten konnte. Das Interview gibt’s im Folgenden zu lesen!

Großer Anime-Fan und leidenschaftlicher Gamer mit einem Faible fürs Schreiben und das Lernen von Sprachen - gerne auch mal ausgefallenere wie Elbisch oder im Moment Mandarin. Zudem ein überzeugter Hemdenträger, exzessiver Nutzer der Farbe Schwarz (Dark Mode ist PFLICHT) und Katzenliebhaber.