Stefan Gelbhaar

Zu den größten Vorurteilen über unsere Freunde aus den USA zählt die Oberflächlichkeit. Hochburg des Kapitalismus und Materialismus. Ganz klare Sache – wenn du nichts hast, dann bist du nichts! Und auch das Aussehen ist ein ganz einschlagender Punkt. Siehst du gut aus, dann kommst du auch schneller viel weiter. „Sexy Congress“ will den Amerikanern in Sachen Politik die Qual der Wahl mit Oberflächlichkeit erleichtern.

Politik ist schon ein anstrengendes Ding. Welchen Politiker soll man wählen? Da steckt ja erstmal eine Menge Arbeit drin. Interviews schauen, sich mit dem Wahlprogramm auseinandersetzen, untersuchen, was bis jetzt so geleistet wurde. Die Liste ist lang. Oberflächlichkeit kann da bestimmt helfen. Da ist die neue Website „Sexy Congress“ die Rettung. Keine langweiligen Wahlprogramme durchscrollen oder durchblättern. Man entscheidet einfach über das Aussehen des Politikers, ob er der/die Richtige ist. Wenn die Politiker gut aussehen, machen sie bestimmt automatisch auch richtig gute Politik. Ganz nach Tinder-Motto können sich die Amerikaner also viel Arbeit sparen.

Eine ähnliche Idee hatte die Singlebörse Friendscout24 vor zwei Jahren in Deutschland. Die haben sich nämlich die Frage gestellt, was wäre, wenn es im Wahlkampf nicht um Inhalte, sondern nur um die Attraktivität der Politiker ginge. 700 Frauen und 1500 Männer wurden damals befragt. Auf Platz 1 der attraktivsten Politikerin stand Sahra Wagenknecht von den Linken. Bei den Männern war es Grünen-Politiker Jürgen Trittin.

Wie würde eigentlich heute eine Liste der deutschen Politiker und Politikerinnen aussehen, die uns mit ihrem Aussehen immer wieder ein unfassbares Verlangen nach… äh … Politik durch den Körper schießen?

Wir haben für euch die schönsten Abgeordneten gesucht:

 

Stefan Gelbhaar, DIE GRÜNEN Berlin

 

 

Marc Lübke, FDP Nordrhein-Westfalen

 

Posted by Marc Lürbke on Mittwoch, 31. Dezember 2014