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So macht ihr aus dem alten Kinderzimmer ein sweetes Heimkino

Dein Kinderzimmer ist voller Erinnerungen. Es könnte aber auch voller Filme sein.

Aus Stühlen und Decken war eine Höhle gebaut, Kuscheltiere dominierten das Bett und an den Wänden hingen animierte Disney-Idole: das war unser Kinderzimmer. Wie schwermütig denken wir daran zurück. An die Entwicklung, die es mit uns und dem wachsenden Alter mit machen musste. Aus den Decken der Höhle wurden dreckige Wäscheberge, die Kuscheltiere wurden zu Staubfängern unter dem Bett und Eminem und Linkin Park zierten die Wände. Die Türen zu unserem Reich waren eigentlich nur noch zum Knallen da, das Zimmer selbst war ein Zufluchtsort vor dem elterlichen Unverständnis und gleichzeitig auch unsere selbstbestimmten vier Wände der Magie. Hier stellten sich die virtuosesten Outfits und Frisuren zusammen, es wummerte expressive Musik durch die Tür, nur um Mama und Papa mal so richtig auf den Geist zu gehen. Und vielleicht gab es ja auch den ersten Kuss mit der großen Liebe aus der Parallelklasse dort.

Heute sind wir erwachsen. Stehen wir vor unserer Kinderzimmertür, können wir nicht anders als nostalgisch werden. So viele Geschichten stecken darin, dass wir nicht aus dem Erzählen kommen könnten, würde uns jemand nach allen fragen. Diesen Ort aufzugeben, ist eigentlich gar nicht denkbar. Da er jedoch außer für das Schwelgen in Erinnerungen kaum mehr genutzt wird, wäre es für die Eltern ein enormes Geschenk, diesen Raum wieder nutzbar zu machen und Platz zu haben für neue Gemütlichkeit und Erinnerungen. Wer neuen Geschichten des Lebens nicht gerade in einem Bügelzimmer schreiben möchte, kann aus dem alten Kinderzimmer das höchste der Gemütlichkeitsgefühle schaffen: ein Heimkino!

Das alte Zimmer schreit nach neuen Erinnerungen

Denn was gibt es Schöneres, als die eigenen Eltern noch einmal vor den wunderbaren Film „Casablanca“ zu setzen, wie damals bei ihrem ersten Kinobesuch? Oder die Oma vor die alten Folgen der „Lindenstraße“? Ein Grund mehr für uns, öfter die Familie zu besuchen – denn wenn die Eltern im Bett sind, können wir uns, ganz wie früher, wieder vor die Leinwand schleichen und stundenlang Serien und Filme schauen. Heute wissen wir ja, dass die Augen nicht viereckig werden.

Ein Heimkino zu bauen, ist einfacher als ihr denkt. Und wir erklären euch in sechs einfachen Schritten, wie es geht:

 

1. Der Einkauf

Alles, was ihr benötigt, könnt ihr sogar gebraucht erwerben. Bei eBay Kleinanzeigen findet ihr einen hochauflösenden Beamer, gute Lautsprecher, passende Kabel und eine dicke Leinwand direkt in eurer Nähe. Vielleicht entdeckt ihr dort ja sogar noch alte Kinosessel mit rotem Samtüberzug – dann ist das Heimkinoerlebnis perfekt. Kuschelige Kissen und Decken habt ihr sicherlich im Haus, wenn nicht sogar schon in eurem alten Kinderzimmer.

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2. Den Beamer perfekt im Raum installieren

Die Größe und das Design eures Beamers sind nicht unerheblich, denn er wird als „Möbelstück“ zu einem Element des Heimkinozimmers, das ständig seht. Der Beamer muss der Leinwand gegenübergestellt werden: also Beamer auf der einen Seite und die Leinwand an der anderen Seite des Raumes. Ihr könnt den Beamer offen sichtbar an der Decke installieren oder ihn auf einen Schrank stellen, Hauptsache ist, dass ihr ihn gut erreicht. Auch in einem Regal könnt ihr den Projektor verstauen, eurer Fantasie ist hier keine Grenze gesetzt. Euer Zimmer solltet ihr vorher ausmessen, um den perfekten Abstand zwischen der Leinand und dem Beamer zu finden.

 

3. Eine Bildquelle finden

Euer Beamer braucht digitale oder analoge Bildeingänge wie HDMI oder VGA. Ein Projektor ist daher grundsätzlich auf externe Bildquellen wie Satelliten / Kabelreceiver, DVD / Blurayplayer, Computer, Spielekonsole, etc. angewiesen.

4. Lautsprecher für den perfekten Kino-Sound

Für das Heimkinoerlebnis braucht ihr vor allem guten Sound. Die originale klangliche Raumkulisse kann euer Projektor nicht bieten, deshalb wird bei den meisten auf interne Lautsprecher komplett verzichtet. Für den guten Ton benötigt ihr also Lautsprecher und gegebenenfalls auch Verstärker. Idealerweise könnt ihr die Lautsprecher, wie bei eurem Fernseher, direkt neben dem Bild, in diesem Fall also der Leinwand aufstellen. Da Soundsysteme mittlerweile, anders als früher, relativ hübsch anzusehen sind, sollte das für euer ästhetisches Auge ein Gewinn sein.

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5. Alle Geräte miteinander verkabeln

Leider sind Kabel ein notwendiges Übel, da eure Heimkinokomponenten nur darüber „kommunizieren“. Über Kabel wird das Bild an den Beamer übertragen, ebenso wie der Ton vom Beamer zum Verstärker und das Satelliten-Signal zum Receiver geschickt wird. Da ihr vielleicht mehrere Meter Kabel verlegen müsst, gilt es hier auf die Qualität zu achten. Wenn ihr unter Kabelphobien leidet, könnt ihr auch auf Funk zurückgreifen. Es gibt mittlerweile viele HDMI-Funksender, die euer Bildsignal auch über viele Meter hinweg kabellos übertragen können, dasselbe gilt auch für eure Lautsprecher, die ihr über Bluetooth vernetzen könnt.

 

 

6. Die Couch so bequem wie möglich machen

Technik schön und gut – aber nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Schafft alle Kissen, die ihr im Elternhaus finden könnt, auf die bequemste Couch, die ihr findet. Dazu noch ein kleiner Tisch, warme Lampen und kuschelige Decken um euch herum und vor allem: viel Platz für Süßigkeiten! Fertig ist das perfekte Heimkino.

 

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