„Gehackt“: So trollte „South Park“ Alexa und Google Home

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Wurdet ihr in den letzten Tagen unerwartet um 7 Uhr geweckt oder hattet seltsame Einträge auf eurer digitalen Einkaufsliste? Dann gehört ihr wohl zu den Menschen in unserer Gesellschaft, die einen smarten Lautsprecher in ihren vier Wänden stehen haben. Oh, und ihr seid sicher South Park Fans.

In der letzten Woche lief die 21. Staffel der Kult-Serie an. In der ersten Folge beschäftigt sich unser aller Lieblings-Arsch, Eric Cartman, ebenfalls mit den immer populärer werdenden Sprachassistenten. Und Cartman wäre nicht Cartman, wenn er nicht irgendwelchen brutalen Bullshit damit geplant hätte. Genau so ist es auch. Eric füttert die Lautsprecher mit obszönen Wörtern und Begriffen, wie „big hairy balls“. Das lustige daran: Nicht nur das Gerät in der Serie reagiert auf Cartmans Stimme, sondern auch die Geräte der Zuschauer.

 

Einkaufen: Titty Chips

 

Am Tag nach der Premiere der ersten Folge berichteten viele Fans der Serie, dass ihre Einkaufslisten nun mit „Titty-Chips“ gefüllt seien. Bei vielen startete am nächsten Morgen völlig unerwartet auch der Wecker um 7 Uhr. Die Macher von South Park hatten das mit Sicherheit beabsichtigt. Denn die Debatte um die Sicherheit dieser smarten Lautsprecher ist immer noch voll im Gange. Seit die modernen Sprachassistenten immer mehr an Beliebtheit gewinnen, tauchen immer mehr Vorfälle auf, bei denen sie versagt haben. Viele Geräte haben schon in der Vergangenheit auf Fernsehwerbung reagiert und ihren Besitzern Produkte bestellt, die sie gar nicht wollten.

Die Geräte interessiert es einfach überhaupt nicht, ob sie von einem Menschen, oder von einem Fernseher oder Radio, angesprochen werden. Sie reagieren auf nur bestimmte Begriffe, wie „Alexa“ beim Amazon-Echo und „OK Google“ bei Google Home, und ihre Mikrofone sind immer angeschaltet. Sie sollen für den Nutzer ja immer erreichbar sein. Wie viel Privatsphäre wir damit aufgeben, und wie viel dabei schief laufen kann, haben uns die South Park Macher spätestens jetzt deutlichst gezeigt. Vielleicht überlegt sich der ein oder andere ja doch das Echo erst einmal auszulassen.