Jackass: Steve-O protestiert in lebensgefährlicher Höhe gegen Seaworld

steve glover

Stephen Glover will nicht, dass Tierparks wie SeaWorld auf unserem Planeten existieren. Seit Jahren setzt er sich für den Umwelt– und Tierschutz ein. Jetzt stellt ihr euch bestimmt die Frage: Wer zum Teufel ist Stephen Glover? Bekannt wurde Stephen durch verrückte und auch ziemlich schmerzhafte Stunts in der Fernsehsendung „Jackass“. Langsam klingelt es vielleicht bei den Männern. Sein Spitzname lautet nämlich „Steve-O“. In seinem aktuellsten Stunt findet er sich über den Dächern der Stadt Los Angeles wieder.

Ein normales Leben ist für Steve-O nichts. Wenn er Scheiße baut, dann so richtig und nachhaltig am Körper zu sehen. Er ließ sich ein Smile-Tattoo auf der Ladefläche eines Hummers stechen, der über eine Offroad Piste fuhr. Er badete In einem See aus Elefantenmist. Als Zebra verkleidet ließ er sich von Löwen jagen und in den Hintern beißen. Dartpfeile, Paintballkugeln, Lineare, Holzstöcke und so weiter. Viele Dinge sind schon auf seinem Allerwertesten eingeschlagen. Auch darin sind einige Fremdkörper gelandet. Zum Beispiel ein halber Liter Bier. Steve-O ist DER Mann, wenn es um Stunts geht. „Ein Idiot kennt keinen Schmerz“ ist sein Motto. Bei Tieren sieht das seiner Meinung nach ganz anders aus. Deswegen setzt sich Steve-O schon länger dafür ein, dass Orcas kein Leben in Tierparks führen sollten. Letztes Jahr manipulierte er ein Straßenschild in San Diego, das auf SeaWorld hinweisen sollte. Aus „Sea World Drive“ machte er „Sea World SUCKS“

 

SeaWorld SUCKS

 

Um weiter gegen die Haltung der Schwertwale zu protestieren, überlegt Steve-O sich etwas, um mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Dafür suchte er sich ein Hochhaus samt Kran auf dem Dach aus. Auf seinem Weg nach oben hatte er einen Kumpel dabei: einen Orcawal zum Aufblasen. Steve-O taufte ihn auf den Namen „Shammy“. Es soll eine Anspielung auf den Star des San Diego Tierparks sein. Der Orcawal Shamu.

Auf dem Kran angekommen pumpte Steve-O Luft in die aufblasbare Orcawalfigur, um ihn in den Nachthimmel über L.A. zu setzen. Auf dem Wal war natürlich sein Anti-SeaWorld Spruch geschrieben. #SeaWorldSucks wurde zu einem großen Twittertrend, um gegen die Misshandlung von Orcas und anderen Tieren aufmerksam zu machen. Während sich Polizei- und Feuerwehrwagen unter Steve-O auf den Straßen sammelten, war ihm ein fliegender Wal zu unspektakulär. Doch er wäre ja nicht Steve-O, wenn er sich nicht noch etwas ganz Besonderes überlegt hätte. In Form von Feuerwerkskörpern sorgte er für einen lauten Knall am Ende seiner Aktion.

Auf Twitter teilten einige User das Spektakel. Für Steve-O könnte es in den nächsten Wochen nicht ganz so lustig weiter gehen, denn die Polizei von Los Angeles gab bekannt, dass er sich für einige Ordnungswidrigkeiten und Straftaten verantworten müsse. So witzig wie der TV-Star fanden es die Behörden nämlich nicht. „Some of the resources on this hoax could have been devoted to a real emergency“, so die Pressesprecherin der Los Angeles Feuerwehr. Trotzdem war es eine coole Sache von Steve-O.

Steve-O machte von seiner Aktion Videos, die er bei Facebook und Instagram hochlud. Steve-Os Livestream und den digitalen Applaus, den er für seinen coolen Akt des zivilen Ungehorsams bekam, könnt ihr euch hier anschauen:

Let’s do this live.

Posted by Steve-O on Sonntag, 9. August 2015

Anyone wanna bail me out of jail?

Posted by Steve-O on Sonntag, 9. August 2015

 

Praktikant: Ei Gude! Ich bin der Dennis und studiere Sportjournalistik. Das Licht der Welt habe ich in der Nähe von Frankfurt erblickt. Wegen der Nähe zu den Bergen und weil München einfach ne’ geile Stadt ist, habe ich mich zum Dasein als Exil-Hesse entschieden. Außerdem bin ich Wintersport-Fetischist. Das lässt sich hier im Süden natürlich besser ausleben. Joa, ich hoffe ich werde euch mit meinen Artikeln unterhalten können!