Street Art: Zwischen Kunst und politischem Statement

Banksy

Die ewige Diskussion: “Ist das Kunst oder können die Stadtwerke das überstreichen?” Schon immer ein heiß diskutiertes Thema – zurecht? “Wikipedia” definiert Street Art als “selbstautorisiert angebrachte Zeichen aller Art im urbanen Raum, die mit einem weiteren Personenkreis kommunizieren wollen”. Es geht also um Kommunikation. Und um Aussagekraft.

Street Art-Größen wie Banksy sind zwar längst öffentlich anerkannt, aber trotzdem passiert hier und da dem nicht ganz so künstlerisch bewanderten Betrachter der Fehler, Banksys Werke in die Schublade Vandalismus zu schmeißen. Erst vor kurzer Zeit wurde ein echter Banksy in der englischen Kleinstadt Clacton-on-Sea übermalt.

 

Street Art macht Lust auf Urbanität

 

Ein Zeichen dafür, dass Street Art doch noch gerne mal falsch verstanden oder manchmal auch schlichtweg abgelehnt wird. Ist klar, nicht jeder findet’s schön – und nicht jeder möchte es an seiner Hauswand haben. Aber der öffentliche Raum? Da sieht die Sache ja eigentlich ein bisschen anders aus. Wem gehört was? Street Art ist also, wie Kunst im Allgemeinen, etwas, das bewusst betrachtet werden sollte. Wir kommen nicht drum herum, uns über das Werk, das Motiv und in diesem Fall sogar über die Gesetzeslage Gedanken zu machen.

Eine Galerie, die Lust macht, auch mal selber die Straßen seiner Stadt nach versteckten Kunstwerken mit der Extraportion Aussage zu durchforsten: