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Da kann man nicht meckern: Laut einer Studie wohnen hier die glücklichsten Deutschen

Zufriedenheit ist eine subjektive Sache, die schwer greifbar ist. Trotzdem hat der Glücksatlas 2018 erfassen können, wie zufrieden die Deutschen sind.

Der diesjährige Glücksatlas, eine Studie der Deutschen Post, hat ergeben, dass die Deutschen nach wie vor zufrieden sind. Die zufriedendsten Menschen leben dem Glücksatlas zufolge in Norddeutschland. Auch ist das Gefälle zwischen Ost und West so gering wie nie. Klassischer Fall von: Da kann man nicht meckern.

 

Wenn Wirtschaft Glück schafft

 

Auch in diesem Jahr hat die Deutsche Post wieder eine Studie zur Zufriedenheit der Deutschen durchgeführt. Der sogenannte Glücksatlas hat dabei aufgedeckt, dass die Deutschen auf einem gleichgebliebenen Niveau glücklich sind. Auf einer  Skala von 0 (unzufrieden) bis 10 (superzufrieden) bewerteten die Deutschen ihre Lebenszufriedenheit mit ganz lieb gemeinten 7,2 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die durchschnittliche Zufriedenheit um 0,2 Punkte gesunken, bestätige aber das gute Ergebnis des letzten Jahres. Der Grund für die generelle Zufriedenheit hätte vor allem ökonomische Gründe und würde sich dank der anhaltend starken Konjunktur und der guten Beschäftigungslage so hoch halten. Neben der Lebenszufriedenheit wurde auch die Zufriedenheit in puncto Arbeit, Einkommen, Gesundheit, Wohnen und Freizeit erfragt.

 

Nordisch and glücklich by nature

 

Die glücklichsten Menschen leben demnach in Schleswig-Holstein, die ihre Zufriedenheit mit 7,44 Punkten bewerten. Damit verteidigen sie auch in diesem Jahr ihren Platz auf dem Thron, auf dem sie es sich bereits seit 2013 gemütlich gemacht haben. Ursächlich für ihre rekordverdächtige Zufriedenheit sind vor allem die positive Bewertung der Wohn- und Freizeitsituation in dem besagten Bundesland. An zweiter Stelle reihen sich die Hamburger ein, die mit 7,36 Punkten die silberne Zufriedenheitsmedaille gewinnen. Die Schlusslichter in dem Ranking, da gehen Stereotyp und Realität Hand in Hand, sind die östlichen Bundesländer. Nachdem im vorigen Jahr Sachsen-Anhalt am unzufriedendsten war, ist es in diesem Jahr Brandenburg mit 6,84 Punkten. In Thüringen (von 6,97 auf 7,03) und Mecklenburg-Vorpommern (von 6,89 auf 6,96)  steigerte sich die Lebenszufriedenheit allerdings. Außerdem verringerte sich der Zufriedenheitsunterschied zwischen Ost und West von 0,22 auf 0,20 Punkte, was der niedrigsten Diskrepanz aller Zeiten entspricht. Scheint so, als würde 20 Jahre nach der Wende auch langsam die Mauer der Zufriedenheitsgefälle fallen. Das sind doch gute Aussichten!

Ob die Post irgendwann auch mal eine Studie zur Zufriedenheit der Menschen mit DHL, Hermes und Co. rausbringt? Man munkelt.

 

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Bildquelle: Pexels unter CC0 Lizenz

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