Studie: Sarkasmus macht dich kreativer!

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Gehörst du zu der Gruppe, die Sarkasmus einfach nicht checkt? Sheldon Cooper, aus der Serie Big Bang Theory, zeigt uns immer wieder, dass auch ein kluger Kopf Probleme damit haben kann. Wenn Sarkasmus allerdings ein fester Bestandteil deines Sprachgebrauchs ist und das Verstehen und die Benutzung für dich kein Problem darstellt, dann bist du möglicherweise ein sehr kreativer Mensch. Verschiedene Universitäten, wie die Harvard Business School, haben das Phänomen Sarkasmus untersucht.

„Du siehst heute ja wieder sooo richtig GUT aus!“ Wenn du diesen Satz in einem bestimmten Tonfall zu hören bekommst und du es nicht als Kompliment aufnimmst, sondern eher als „Du siehst heute echt scheiße aus!“, dann bist du wahrscheinlich ein kreativer Mensch. Das kam bei einer Studie verschiedener Universitäten heraus. Forscher haben die menschlichen Versuchskaninchen in drei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe sollte sich sarkastisch unterhalten. Die Mitglieder der zweiten Gruppe unterhielten sich auf ehrliche und aufrichtige Weise. Die letzte Gruppe führte ein neutrales Gespräch. Ab und zu wurden die Gespräche unterbrochen und die Beobachter mussten Aufgaben lösen, die eine erhöhte Kreativität erfordern.

 

Die Theorie

 

Das Ergebnis der Untersuchung war deutlich. Haltet euch fest, denn es wird euch sonst vom Hocker hauen. Die Sarkasmus-Gruppe konnte die Aufgaben besser lösen als der Rest. Das hat natürlich auf gar keinen Fall irgendwie, oder auf irgendeine Weise mit unserem Gehirn zu tun!! Unser Denkmuskel muss beim Sarkasmus die logische und direkt überbrachte Nachricht ganz gediegen ignorieren und die unausgesprochene Nachricht erkennen. Daraus wurde die Theorie erstellt, dass Sarkasmus zu einer besseren kognitiven Funktion führt. Das Gehirn muss viel abstrakter denken, was automatisch zur erhöhten Kreativität führt.

Neben der inflationären Benutzung des Sarkasmus gibt es noch weitere Persönlichkeitszüge, die bedeuten, dass wir möglicherweise kreativere Menschen sind. Zum Beispiel: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das Sprichwort ist nicht umsonst entstanden, denn viele der kreativsten Köpfe unsere Geschichte waren Frühaufsteher. Auch wer sich ein paar mal am Tag mit einem breiten Grinsen und Sabber am Kinn erwischt, weil Tagträumen mal wieder angesagt war, kann beruhigt durchatmen. Tagträumen soll nämlich auch von hoher Kreativität zeugen.

Also benutzt alle etwas mehr Sarkasmus. Damit kommen wir ganz bestimmt nicht als Arschloch bei unseren Mitmenschen rüber, sondern als kreativer Freigeist. Auf den Sarkasmus!

 

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Bildquelle: pexels.com

Praktikant: Ei Gude! Ich bin der Dennis und studiere Sportjournalistik. Das Licht der Welt habe ich in der Nähe von Frankfurt erblickt. Wegen der Nähe zu den Bergen und weil München einfach ne’ geile Stadt ist, habe ich mich zum Dasein als Exil-Hesse entschieden. Außerdem bin ich Wintersport-Fetischist. Das lässt sich hier im Süden natürlich besser ausleben. Joa, ich hoffe ich werde euch mit meinen Artikeln unterhalten können!