Studienabbrecher: So viele schmeißen jährlich ihr Studium hin

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Nach dem Abi geht´s an die Uni. Das ist für die meisten von uns der vorgeschriebene Weg. Es ist also kein Wunder, dass Deutschland Rekordzahlen bei den Studienanfängern verbucht. Dabei wissen viele noch gar nicht so genau, was für einen Berufsweg sie später einmal einschlagen wollen. Naja egal, „Hauptsache erstmal studieren“ ist oft das Credo. Der Rest wird sich schon ergeben. Es halten jedoch lange nicht alle bis zum Abschluss durch: laut einer aktuellen Studie brechen 29 Prozent der deutschen Studenten ihr Bachelorstudium ab.

 

29 Prozent schmeißen ihr Studium hin

 

Die Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat sich genauer mit den Hinschmeißern auseinandergesetzt. Die Studienabbruchquote wurde auf Basis des Absolventenjahrgangs 2014 berechnet. Zusätzlich wurden 6000 Exmatrikulierte, darunter mehr als 1000 mit Migrationshintergrund, sowie zahlreiche Uni-Vertreter befragt.

 


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    Die Schulbildung ist das Fundament

    Das Abbruchrisiko ist bei Leuten deutlicher höher, die ihr Abi nicht auf einem Gymnasium absolviert haben, sondern auf einem anderem Weg. Nicht-gymnasiale Schulen bereiten schlechter auf das Studium vor als das klassische Gymnasium. Das betrifft vor allem Schüler mit Migrationshintergrund – die Abbruchquote ist bei dieser Gruppe mit 43 Prozent sehr hoch.

Praktikantin: Nachdem ich mich nun nach vier wunderschönen, bier- und lehrreichen Jahren des Sozialwissenschaftsstudiums Bachelorette schimpfen darf, zieht es mich aus dem schnuckeligen norddeutschen Oldenburg nach München. Hier möchte ich nach dem akademischen Geschreibsel und soziologischen Analysieren an der Uni jetzt über Sachen schreiben, die ich wirklich mag. Und das geht am besten bei ZEITjUNG.