In nur 4 Minuten erklärt dieser Kurzfilm die Suche nach Glück in der heutigen Gesellschaft

Happiness Kurzfilm Illustrationen Ratten Glück Video Film

Wir kennen sie und wir wollen sie alle in hohem Maße erleben: vollkommene Glücksmomente. So toll und so zufriedenstellend fühlen sie sich an. Glücklich wollen wir sein und zwar, das behaupte ich jetzt einfach mal: Wir alle.

Schon der Philosoph Aristoteles schrieb ein ganzes Buch über die, in seinen Worten „Glückseligkeit“. Jeder von uns kennt Ausdrücke, wie „Man ist seines eigenen Glückes Schmied.“ und auch wenn das wohl vielen Menschen bewusst sein sollte, mangelt es an der Umsetzung. Eine objektive Definition für den Glücksbegriff zu finden erscheint fast unmöglich, da das ja irgendwie, wie so vieles im Leben ganz subjektiv ist. Sicherlich gibt es einige Einflussfaktoren, wie zum Beispiel die Arbeit, die persönliche Freiheit und die finanzielle Lage des Menschen. Ja, auch wenn ich es mich fast nicht auszusprechen traue, regiert ja Geld nun einmal irgendwie doch die Welt. Aber auch wenn zu zahlende Rechnungen, Miete und Versicherungen durch Geld bezahlt werden können und unsere Sicherheitsbedürfnisse beruhigt. Geld allein führt uns nicht ins Glück.

 

Geld ist nicht alles

 

Ich behaupte, dass der millionenschwere Geschäftsführer eines Unternehmens genau die gleichen persönlichen Wehwehchen hat, wie die Bürokauffrau seines Unternehmens. Die zwei mögen sich vielleicht noch nicht einmal beim Namen kennen, so lang ist die Hierarchie. Aber beide haben mal Beziehungskrisen überwunden, Reißleinen gezogen und ungünstige Entscheidungen getroffen und dann das Ergebnis ausbaden müssen. Vielleicht ist die Bürokauffrau sogar persönlich glücklicher als der Chef, der schon gar nicht mehr weiß, wohin mit seinem Geld.

 

Wie die Ratten, auf der verzweifelten Suche nach was Essbarem

 

Der folgende Kurzfilm des englischen Illustrators und Animateurs Steve Cutts zeigt auf eine sarkastische, schon fast zynische Weiße, wie wir wie die Ratten ihrem Käse, unserem vermeintlichen Glück hinterherlaufen. Gefangen in einem System, Wir verrennen uns dabei in materielle Dinge, in Substanzen, in Erfolgen der beruflichen Karriere. Dabei merken wir nicht, worauf es in diesem Glücksprozess wirklich ankommt: Sich selbst aus seiner Lage zu befreien, ohne dabei ne Pille einzuwerfen, die uns in eine Traumwelt versetzt.

Wir brauchen Aufgaben, die unseren Fähigkeiten und Interessen entsprechen, für die wir brennen. Wir brauchen Gefühle und Emotionen und müssen sie zulassen. Wir sollten Anderen helfen. All‘ diese zwischenmenschlichen Dinge dürfen einfach nicht fehlen. Seht’s euch selbst an, wie wir uns in dem System „Leben“ verrennen und ich bin mir sicher, dass jeder einzelne von uns sich in einer Situation wiederfindet!

 

 

Happiness from Steve Cutts on Vimeo.

Folge ZEITjUNG auf FacebookTwitter und Instagram!

Bildquelle: Screenshot Vimeo

Nach zwei halbherzigen Semestern an der Uni war ich durch mit dem Thema Sozialwissenschaften. Die gute alte „Selbstfindung“ musste auch von mir in Angriff genommen werden. Vier Monate Arbeitsleben pur in Österreich und nochmal vier Monate Reisen in Südostasien später, fand ich meine tiefe Liebe für das Schreiben. Und sonst so? Ich bin auch noch unfassbar gut darin, teure Dinge zu verlieren, gerate oft unnötigerweise in Zeitnot und bin ein Profi im Analysieren. Wenn ich euch nicht gerade mit meinen Artikeln beglücke, bin ich in den Bergen, fange neue Perspektiven ein, reise durch die Welt oder verhelfe anderen Menschen zu ihren Reisen in ferne Länder. Oder aber ich tänzle mit einem verdammt guten Glas Rotwein durch die Küche, den Duft eines weltklasse Risottos in der Nase. Alles, bloß keine Monotonie.