Dein Gehirn auf Drogen: Das passiert, wenn du high bist

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Drogen können dich in tiefe Entspannung versetzen, lassen dich euphorisch werden, bringen ungeahnte Energien zum Vorschein oder beamen dich direkt in eine Fantasiewelt. Drogen können aber auch abhängig machen, greifen die psychische und physische Gesundheit an und können deine komplette Zukunft zerstören. Aber eines geschieht bei dem Drogenkonsum immer: eine Veränderung des Gehirns.

 

This is your brain on drugs

 

Drogen bestehen aus Molekülen, die im Körper eines Menschen mit anderen, körpereigenen Molekülen zusammenspielen. Nach dem Konsum einer Droge entfalten die künstlich hergestellten oder natürlich vorkommenden Moleküle ihre Wirkung und die Wahrnehmung wird für einen bestimmten Zeitraum verändert. Die Rezeptoren nehmen die Botenstoffe, Neurotransmitter, auf und beeinflussen das Gehirn. Ein Effekt entsteht, wenn ein Rezeptor durch den passenden Botenstoff aktiviert wird. Je mehr Drogen konsumiert werden, desto mehr wird das Hirn stimuliert. Man wird müde, entspannt, aktiv, einfühlsam, aggressiv… So wird beispielsweise das Gehirn eines Menschen, der erfährt, dass er seinen Traumjob endlich bekommen hat, ganz natürlich mit dem Botenstoff Serotonin überschüttet. Zufriedenheit macht sich breit. Dieses Gefühl kann aber auch durch den Konsum von Drogen erreicht werden. Laut dem Buch „High sein“, unterscheidet man zwischen drei verschieden Drogengruppen. Den aufputschenden Substanzen wie Koffein, Nikotin oder Kokain, den beruhigenden Substanzen wie Alkohol oder Opiate oder fantasieanregenden Substanzen wie LSD oder psychoaktive Pilze.

 

Minimalistische Substanzen

 

Die Künstlerin Megan Li war inspiriert von den verschiedenen Wirkweisen der Drogen auf das Gehirn. Sie designte minimalistische Poster, die die Substanzen und ihre Effekte abstrakt darstellen. Megan Li: „A project for my Psychology class; using popular archetypes to convey the effects of different psychoactive substances.“ Diese Bilder sollen nicht ermahnend oder einschüchternd wirken, sondern sie zeigen eine schnörkellose Darstellung. Kein Verbot – Keine Beschönigung.