Denn 3 Minuten reichen – Interview mit „TimetoFace“-Gründer Marc Zacherl

Um was geht es den User*innen? Um Dates oder Freundschaften? Mit welchem Ziel sollte man die App downloaden?  

Bei uns in der App gibt es drei Filter-Modi. Wir haben Dating, Unterhaltung und Freizeit. Wir wollten unseren Fokus nicht nur auf Dating legen. Wir wollten eine Plattform schaffen, auf der jeder Mensch letztendlich in Kontakt zu anderen Menschen treten kann, unabhängig davon, was daraus resultiert. Der Mehrwert unserer App sollen die Unterhaltungen mit echten Menschen sein, welche gerade durch die Covid-19-Einschränkungen wichtiger denn je sind. Student*innen, Berater*innen oder Rentner*innen, alle Menschen können auf eine einfache Art und Weise Menschen begegnen.  

Das heißt also, dass „TimetoFace“ nicht nur an Student*innen gerichtet ist, sondern die breite Masse ansprechen soll? 

Im besten Fall ja, aber momentan haben wir eine bestimmte Zielgruppe anvisiert. Wenn man in die Welt spürt und sich überlegt, wo sind momentan die größten Herausforderungen, merke ich immer wieder, dass Student*innen keinen Bezug zu ihren Kommiliton*innen haben. Weil sie z. B. in eine neue Stadt ziehen oder Vorlesungen ausfallen. Zielgruppe sind also gerade noch Studierende, aber letztendlich soll „TimetoFace“ für alle Menschen sein, die in den persönlichen Kontakt treten wollen.  

Als Kölnerin liebe ich jedes bunte, tratschige oder politische Thema. Daneben findet man mich auf der Yogamatte oder in der nächsten Eckkneipe, immer im Gespräch mit anderen Menschen.