Tipps für dein erstes Auto

On the road Roman Toornier

Du hast gerade den Führerschein bestanden? Ein kleines Finanzpolster angelegt? Dann ist es höchste Zeit für den ersten fahrbaren Untersatz. Auf Autoportalen im Internet ist das Angebot beinahe beliebig groß. „Suchet, und ihr werdet finden“, heißt es ja. Und wer vorher nachdenkt und die richtigen Auswahlfeatures anklickt, kriegt auch hier schnell, was er will.

„Spätestens wenn Du glaubst, jetzt kann ich’s – knallt’s zum ersten Mal“, hat mein alter Herr mal übers Auto fahren gesagt. Jaja, da ist was Wahres dran. Aber sprechen wir doch mal von angenehmeren Dingen. Autos machen mobil, unabhängig – und vor allem jede Menge Spaß. Na welcher darf’s denn sein? Gute Frage, nächste Frage! Wer einmal auf einschlägigen Internet-Seiten wie AutoScout24 nachschlägt, hat die Qual der Wahl. Da heißt es die richtigen Auswahlklicks setzen.

Fangen wir mal an, mit der Frage: Neu- oder Gebrauchtwagen? Das ist natürlich in erster Linie eine Frage des Budgets. Wenn die Eltern die Brieftasche zücken, oder Du schon einen gut dotierten Posten in der Rüstungsindustrie ergattert hast, darf’s natürlich gerne auch ein brandneuer Schlitten sein. Dabei solltest Du aber bedenken: Zu keiner Zeit verliert ein Auto mehr an Wert als im ersten Jahr – und das gilt ganz besonders, wenn Dich und Deine chromblitzende Neukarosse mal ein Begrenzungspfahl anspringt. Kleine – oder auch größere – Schrammen und Beulen kommen im ersten Auto-Jahr schon mal vor. Das tut dann weit weniger weh, wenn’s nur der preiswerte Gebrauchte abkriegt.

 

Erst rechnen, dann kaufen

 

Auto fahren ist kein billiger Spaß, auch das wirst Du spätestens nach ein paar Monaten herausfinden. Wohl dem, der schon vorher nachrechnet, dass das Gefährt ja nicht nur angeschafft, sondern auch versichert werden will und besteuert werden muss, dass es nicht mit Wasser läuft, alle zwei Jahre zum TÜV muss und rasantere Fahrer Reifen innerhalb weniger Jahre gleichmäßig über das deutsche Straßennetz verteilt haben. So manches vermeintliche Schnäppchen mit 4,2-Liter-Achtzylinder wird eben gerade deshalb so günstig angeboten, weil es sich im Betrieb als Sparbüchse ohne Boden erweist. Da ist es recht praktisch, dass man bei Autoscout24 auch gleich den Benzinverbrauch sieht und sich sogar ein Angebot für eine Versicherung einholen kann. Hier gilt: Erst kalkulieren, dann kaufen – will man nicht als Laiendarsteller im Zwegat-TV enden.
Lieber vom Händler oder privat? Beides hat Vor- und Nachteile. Händler gewähren in der Regel Garantie und haben einen Ruf zu verlieren, besonders wenn es sich um größere Autohäuser handelt. Hier gibt es solide Qualität – aber eben keine Schnäppchen, denn die Profis wissen sehr genau, was ein Auto wert ist.

Einen Privatanbieter muss man sich halt genauer anschauen. Gut fährt in der Regel, wer Opas Benz von seiner Witwe kauft („Behandeln Sie ihn gut, junger Mann!“). Schlecht fährt, wer sich ein Auto „von Privat“ vom Inhaber einer dubiosen Import-Export-Klitsche in einer finsteren Tiefgarage andrehen lässt („Das ist das Schnäppchen Deines Lebens, Junge!“). In jedem Fall lohnt aber ein direkter Preisvergleich – dazu bieten autoscout24.de und Co spezielle Funktionen – oder ein Blick in renommierte Nachschlage-Portale, allen voran Schwacke. Es gibt auch viele standardisierte Qualitätssiegel für Gebrauchtwagen, nach denen sich gezielt suchen lässt.

 

Der Preis ist auch Verhandlungssache

 

Ebenso wichtig: Das Wörtchen „Verhandlungsbasis“ bei der Preisangabe. Handeln gehört zum Geschäft, heißt es oft – und dieser Merksatz gilt beim Gebrauchtwagenkauf ganz besonders. Bei vielen Anbietern lässt sich ein Preisnachlass oder ein paar Extras wie eine Garantieverlängerung aushandeln Tipp vom alten Herrn: „Lieber’n Mund aufmachen, als den Geldbeutel!“
Bleibt dann noch die Frage nach der Ausstattung. Ob Du die Oberklasse wirklich mit Massage-Sitzen oder WLAN ärgern willst, musst Du wissen. Ärgern wirst Du Dich in jedem Fall selbst, wenn Du viel zu viel Geld für Nice-to-Haves ausgegeben hast, die man – sagen wir es mal so – nicht unbedingt zum Fahren braucht. Auch wenn uns die Werbung noch so oft weiß machen will, wir kämen nicht mehr ohne netzwerkfähigen Motor-Nasenbohrer am Armaturenbrett aus: Zu viel Schnickschnack ist nicht nur teuer, sondern auch störanfällig. Merke: Was nicht drin ist, kann auch nicht kaputt gehen. Auch ein Navi ist heute kein Argument mehr für einen saftigen Aufpreis, lässt es sich doch für wenig Geld nachrüsten oder das Smartphone nutzen.

Du solltest also bei der Auswahlliste der Ausstattungsmerkmale nur Features anklicken, die Dir das Fahrerleben wirklich einfacher und vor allem sicherer machen. Die Spezialisten von Autoscout24 empfehlen vor allem wichtige Sicherheitsfunktionen, die so manchen allzu forschen Tritt auf Gas oder Bremse korrigieren – bevor Dein Fahr- zum Flugzeug wird. Dazu zählen Klassiker wie Antiblockersystem (ABS), Anti-Schlupf-Regelung (ASR) oder elektronische Stabilitätskontrolle (ESP). Auch eine Park Distance Control (PDC) ist sinnvoller und Betriebskosten sparender als das traditionelle Wenn’s-kracht-noch’n-Meter-Verfahren.
Die Suche nach dem richtigen Auto ist nicht gerade einfach, daher solltest Du Dir ruhig helfen lassen. Dabei sind die Internet-Auto-Portale eine wirklich gute Adresse. So gibt es zum Beispiel bei autoscout24.de nicht nur zahlreiche Such- und Vergleichsoptionen, sondern auch eine Fülle ergänzender Informationen rund ums Auto.

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Bildquelle: Romain Toornier unter cc-by-sa 2.0